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Zitat des Monats

 

"Wenn du geschwiegen hättest,

so wärest du ein Philosoph geblieben."

 

- Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius -

Buchempfehlung des Monats

 

"Der Allegonaut"

 

- René Kempel-




Das Rad in der Maschine

Mit dem Buch "Das Rad in der Maschine - ein Handbuch der mechanischen Philosophie", ist Patrice Leiteritz ein gutes Werk gelungen.

 

Den einen oder anderen wird vielleicht der Titel etwas abschrecken, weil der Eindruck entstehen könnte, es handele sich dabei um Gedanken die sich auf eine sehr materialistische Philosophie beziehen.

 

Das ist auch nicht ganz falsch, doch darf man mechanische Philosophie nicht mit der Idee verwechseln, dass der Mensch eine Maschine sei.

 

Ehrlich gesagt, hatte ich mal während des Studiums ein Seminar, welches dieses Thema kurz anriss und genau das war das Problem. Durch das Anreißen, hatte ich einen völlig falschen Eindruck von dem eigentlichen Thema.

 

Umso erstaunter war ich, als ich das Buch las. Denn zugegebenermaßen hat es meine Sicht auf den Materialismus und Determinismus, also die "mechanische Philosophie" verbessert.

 

Patrice Leiteritz verzichtet dabei gänzlich darauf auf andere Philosophen zu verweisen, was gut und schlecht zugleich ist - zumindest in einem gewissen Maße.


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Absolutistische Diskussionskultur

Vor einiger Zeit merkte ich hier an, dass mir ein weiterer Artikel in der Abenteuer Philosophie sehr gefiel und zwar jener über Corona.

 

Mir ist bewusst, dass ich dieses Thema lange ausgespart habe und gleichzeitig, dass es schon fast zum Alltag gehört. Ebenso hatte ich ganz am Anfang einen Artikel über Corona geschrieben, ihn jedoch verworfen, weil ich mir nicht sicher war, in welche Richtung diese ganze Geschichte verläuft; zudem hatte ich meiner Meinung nach zu wenig Daten, um mir ein Urteil bilden zu können.


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Transhumanismus für den Komfort?

In einer Diskussion unter Transhumanisten kann es mitunter interessante Gedankengänge geben.

 

Bei dieser Diskussion hatte jemand gefordert, dass die Transhumanisten u.a. dafür einstehen sollten, dass Erfindungen gefördert werden, die z.B. die Ernährungsweise des Menschen so beeinflussen, dass dieser nicht mehr darauf schauen muss was er isst, in dem Fall sehr kalorienreich. Oder auch bezogen auf den Zuckergehalt, welcher mitunter auf Dauer Diabetes hervorrufen kann.

 

Ebenso wurde eingeworfen, dass dahingehend auch seine Verhaltensweise geändert hat, nun also mehr sitzt, als dass er steht oder sich insgesamt bewegt. Zudem wäre es doch schon fast asketisch, sich mit seiner Ernährung oder der Bewegung zu beschäftigen.


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Transhumanismus

Vorwort: Schon länger dachte ich daran diese kurze Einführung in den Transhumanismus zu veröffentlichen - zumal ich vorher dachte, ihn schon längst gebloggt zu haben, was aber nicht der Fall zu sein scheint.

 

Dies ist nur eine kleine Einführung in die Thematik des Transhumanismus, dahingehend soll jedoch, wie unten auch geschrieben, mehr folgen.

 

Dieses Mal möchte ich eine philosophische Strömung etwas genauer unter die Lupe nehmen, da ich vor einigen Tagen einen Artikel gelesen habe, der sich mit der Thematik, des Alterns und der Schönheitsindustrie auseinandersetzte.

 

Dieser Artikel wird dieses Mal in mehrere Teile, die ich zu verschiedenen Zeiten veröffentlichen werde, geteilt werden, da es sich dabei einfach um ein weitaus größeres Feld handelt und nicht kurz, sondern ausführlich behandelt werden soll.


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Demokratie?

Hier sei auf auf Facebook verwiesen, wo ich mir Gedanken über, ein von Hugo Philosophie angestoßenes Thema, in diesem Falle der Demokratie, mache. Diesen werde ich aber sicherlich noch in einem späteren Beitrag genauer behandeln, weil mir dazu in den letzten tagen noch einiges eingefallen ist.

 

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Stärke

In der aktuellen Abenteuer Philosophie geht es dieses Mal um gefühlt zwei Hauptthemen. Das eine ist Corona und das andere ist Stärke. Heute soll es dabei um die Thematik der Stärke gehen.

 

Mit Stärke werden oft große Kraft oder Muskelmasse assoziiert, wenn man nicht gerade das Rezept von Oma für eine Soße vor sich liegen hat; aber auch eine gewisse emotionale Härte.

 

Oder wenn es um eine Mannschaft oder Armee geht, die breit aufgestellt auftreten, ist das auch eine Art der Stärke.

 

Zumindest ist das der primäre Faktor, den wir schnell erkennen können.

 

Ein anderer, viel wesentlicherer Punkt ist jedoch die mentale Stärke. Ein tolles Beispiel ist das Bodybuilding oder die Kampfkunst. Wie oft hört man, wenn es um Profibodybuilding geht, wo also leistungssteigernde Mittel eingenommen werden, dass diejenigen doch nur auf Grund der Mittel so aussehen würden und dass damit das ja jeder schaffen würde so auszusehen. Das ist ehrlich gesagt, ein ziemlich einfaches Vorurteil.

 

 

Wenn Menschen zu Arnold Schwarzenegger sagte

„Wir würden niemals so aussehen wollen wie du“,

antwortete er

„Keine Sorge, werdet ihr auch nicht“.


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Was ist Normalität?

Die große Klammer, eine Theorie der Normalität, so lautet das 2019 erschienene Buch von Hans Martin Esser und ehrlich gesagt, fällt es mir nicht ganz leicht eine Endgültige Meinung zu diesem Buch zu haben. Was aber auch nicht dramatisch ist, denn schließlich regt das an, ein Buch mehrmals in die Hand zu nehmen.

 

Es geht inhaltlich um einen Versuch der Definition der Normalität und der Frage „Was ist normal?“. Wenn wir sagen „ist doch normal“ oder „der ist doch nicht normal“, dann bewegen wir uns mit einer solchen Äußerung immer in einer Grauzone. Das Problem bei Grauzonen ist, auch für die Philosophie, auf Grund der Schwammigkeit, fasst niemand sie wirklich gerne an. Das kann verschiedene Gründe haben, zum einen, dass man vielleicht nicht wirklich zu einem Ergebnis kommt, weil es eben ein schwammiges Terrain ist, zum anderen weil es sich dabei um ein schwieriges Thema handelt, was zwar allgegenwärtig ist, jedoch durch eben jene Schwierigkeit kaum verstanden wird.

 

Was für mich persönlich an diesem Buch problematisch war, ist das Verstehen als solches. Als akademisches Buch ist es hervorragend, da es mal abgesehen von den Hinweisen auf andere Studien und Sekundärliteratur, viele unterschiedliche Bereiche der Normalität beleuchtet und versucht sich diesem Begriff zu nähern. Aber es ist eben ein akademisches Buch, was bedeutet, dass es nicht für jedermann verständlich ist (selbst ich hatte da wirklich ab und an Probleme zu verstehen was der Autor jetzt meint).


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Umdenken?

Ist unsere Gesellschaft möglicherweise falsch geprägt worden durch Ideale und Ideen die ihren Ursprung im 17. Jahrhundert hatten?
Zugegebenermaßen stellt sich die Frage: „Was ist Falsch?“. Aber die gilt es hier nicht zu beantworten.
Vor einiger Zeit habe ich mir über dieses Thema Gedanken gemacht, weil mir immer wieder auffiel wie sehr sich die asiatische Gedankenwelt von der europäischen oder westlichen Welt unterscheidet. Natürlich hat das auch mit der kulturellen Entwicklung usw. zu tun, aber genau solche Punkte sind es die uns in eine gewisse Richtung gebracht haben. Nicht zu vergessen die Idealisierung von religiösen Ideen oder auch philosophischen Gedanken.
Aber wo genau soll ich mit mit meinem Gedankengang anfangen bevor ich hier jetzt wie wild auf einzelne Punkte der verschiedenen Philosophien hinweise?

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Von Bienen und Bauern

Letztens bin ich durch den Harz gefahren, den ich im übrigen in den letzten Jahren immer schöner finde, wahrscheinlich weil ich ihn anders betrachte, als in meiner Jugend.
 
Dabei ist mir aufgefallen, dass es vermehrt Bauern gibt, die ihr Feld auch mal brach liegen lassen oder darauf Unmengen an verschiedenen Blumen anpflanzen.
Auch die Seitenstreifen der Autobahnen sind weitaus stärker mit Blumen bepflanzt, als man es von den meisten Strecken kennt.

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Knietzsche und der Tod

Vor einiger Zeit wurde mir ein Buch empfohlen, welches ich mir als Erwachsener eigentlich nicht geholt hätte, weil es sich um ein Kinderbuch handelt.

 

Doch halt: Nur weil es ein Buch für Kinder ist, heißt das nicht, dass es nicht den eigenen Horizont erweitern kann.

 

Knietzsche, wird auch der kleinste Philosoph der Welt genannt und wurde von Anja von Kampen erfunden. Bei der Namensgebung bin ich mir, bis auf Nietzsche nicht ganz sicher, da ich dazu zwei Versionen gefunden habe. Das K könnte demnach entweder für das Knie stehen, was sich auf seine Körperhöhe bezieht (lt. Wikipedia) oder, was ich für fast nachvollziehbarer halte, dass sein gesamter Name (in Anlehnung an Nietzsche) das Geräusch beschreibt, wenn er mit seinen offenen Turnschuhen durch den Raum läuft.

 

Aber als solches ist der Name auch nicht wirklich relevant. Viel wichtiger ist, was Knietzsche macht. Er bringt nämlich den Kindern die Welt näher und das auf philosophischem Wege. Doch nicht eben die verstaubte, akademische Philosophie, sondern die praktische Philosophie, um die Welt zu verstehen.


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