- Philosophie Blog -

 

Willkommen im Denkatorium,

 

dem Blog für Philosophie und Religionswissenschaft im Internet.

 

Hier werden die unterschiedlichsten Themen philosophisch und religionswissenschaftlich (nicht theologisch) betrachtet.

 

Dabei versuche ich eine ausgewogene Mischung herzustellen,

damit es dem Leser nicht zu langweilig wird.

- Philosophie Podcast -

 

Der Podcast für Philosophie und Religionswissenschaft befindet sich noch im Aufbau, kann jedoch schon jetzt über Youtube verfolgt werden.

 

Für diejenigen, die gerne Sendungen anhören und eine Alternative (oder auch als Zusatz) zum ständigen Lesen von philosophischen und religionswissenschaftlichen Texten suchen.

 

Viel Spaß beim Stöbern.




Zitat des Monats

 

"Wenn du geschwiegen hättest,

so wärest du ein Philosoph geblieben."

 

- Anicius Manlius Torquatus Severinus Boëthius -

Buchempfehlung des Monats

 

"Der Allegonaut"

 

- René Kempel-




Transhumanismus

Vorwort: Schon länger dachte ich daran diese kurze Einführung in den Transhumanismus zu veröffentlichen - zumal ich vorher dachte, ihn schon längst gebloggt zu haben, was aber nicht der Fall zu sein scheint.

 

Dies ist nur eine kleine Einführung in die Thematik des Transhumanismus, dahingehend soll jedoch, wie unten auch geschrieben, mehr folgen.

 

Dieses Mal möchte ich eine philosophische Strömung etwas genauer unter die Lupe nehmen, da ich vor einigen Tagen einen Artikel gelesen habe, der sich mit der Thematik, des Alterns und der Schönheitsindustrie auseinandersetzte.

 

Dieser Artikel wird dieses Mal in mehrere Teile, die ich zu verschiedenen Zeiten veröffentlichen werde, geteilt werden, da es sich dabei einfach um ein weitaus größeres Feld handelt und nicht kurz, sondern ausführlich behandelt werden soll.


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Demokratie?

Hier sei auf auf Facebook verwiesen, wo ich mir Gedanken über, ein von Hugo Philosophie angestoßenes Thema, in diesem Falle der Demokratie, mache. Diesen werde ich aber sicherlich noch in einem späteren Beitrag genauer behandeln, weil mir dazu in den letzten tagen noch einiges eingefallen ist.

 

Falls der Frame nicht lädt, bitte hier klicken.

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Stärke

In der aktuellen Abenteuer Philosophie geht es dieses Mal um gefühlt zwei Hauptthemen. Das eine ist Corona und das andere ist Stärke. Heute soll es dabei um die Thematik der Stärke gehen.

 

Mit Stärke werden oft große Kraft oder Muskelmasse assoziiert, wenn man nicht gerade das Rezept von Oma für eine Soße vor sich liegen hat; aber auch eine gewisse emotionale Härte.

 

Oder wenn es um eine Mannschaft oder Armee geht, die breit aufgestellt auftreten, ist das auch eine Art der Stärke.

 

Zumindest ist das der primäre Faktor, den wir schnell erkennen können.

 

Ein anderer, viel wesentlicherer Punkt ist jedoch die mentale Stärke. Ein tolles Beispiel ist das Bodybuilding oder die Kampfkunst. Wie oft hört man, wenn es um Profibodybuilding geht, wo also leistungssteigernde Mittel eingenommen werden, dass diejenigen doch nur auf Grund der Mittel so aussehen würden und dass damit das ja jeder schaffen würde so auszusehen. Das ist ehrlich gesagt, ein ziemlich einfaches Vorurteil.

 

 

Wenn Menschen zu Arnold Schwarzenegger sagte

„Wir würden niemals so aussehen wollen wie du“,

antwortete er

„Keine Sorge, werdet ihr auch nicht“.


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Was ist Normalität?

Die große Klammer, eine Theorie der Normalität, so lautet das 2019 erschienene Buch von Hans Martin Esser und ehrlich gesagt, fällt es mir nicht ganz leicht eine Endgültige Meinung zu diesem Buch zu haben. Was aber auch nicht dramatisch ist, denn schließlich regt das an, ein Buch mehrmals in die Hand zu nehmen.

 

Es geht inhaltlich um einen Versuch der Definition der Normalität und der Frage „Was ist normal?“. Wenn wir sagen „ist doch normal“ oder „der ist doch nicht normal“, dann bewegen wir uns mit einer solchen Äußerung immer in einer Grauzone. Das Problem bei Grauzonen ist, auch für die Philosophie, auf Grund der Schwammigkeit, fasst niemand sie wirklich gerne an. Das kann verschiedene Gründe haben, zum einen, dass man vielleicht nicht wirklich zu einem Ergebnis kommt, weil es eben ein schwammiges Terrain ist, zum anderen weil es sich dabei um ein schwieriges Thema handelt, was zwar allgegenwärtig ist, jedoch durch eben jene Schwierigkeit kaum verstanden wird.

 

Was für mich persönlich an diesem Buch problematisch war, ist das Verstehen als solches. Als akademisches Buch ist es hervorragend, da es mal abgesehen von den Hinweisen auf andere Studien und Sekundärliteratur, viele unterschiedliche Bereiche der Normalität beleuchtet und versucht sich diesem Begriff zu nähern. Aber es ist eben ein akademisches Buch, was bedeutet, dass es nicht für jedermann verständlich ist (selbst ich hatte da wirklich ab und an Probleme zu verstehen was der Autor jetzt meint).


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Umdenken?

Ist unsere Gesellschaft möglicherweise falsch geprägt worden durch Ideale und Ideen die ihren Ursprung im 17. Jahrhundert hatten?
Zugegebenermaßen stellt sich die Frage: „Was ist Falsch?“. Aber die gilt es hier nicht zu beantworten.
Vor einiger Zeit habe ich mir über dieses Thema Gedanken gemacht, weil mir immer wieder auffiel wie sehr sich die asiatische Gedankenwelt von der europäischen oder westlichen Welt unterscheidet. Natürlich hat das auch mit der kulturellen Entwicklung usw. zu tun, aber genau solche Punkte sind es die uns in eine gewisse Richtung gebracht haben. Nicht zu vergessen die Idealisierung von religiösen Ideen oder auch philosophischen Gedanken.
Aber wo genau soll ich mit mit meinem Gedankengang anfangen bevor ich hier jetzt wie wild auf einzelne Punkte der verschiedenen Philosophien hinweise?

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Von Bienen und Bauern

Letztens bin ich durch den Harz gefahren, den ich im übrigen in den letzten Jahren immer schöner finde, wahrscheinlich weil ich ihn anders betrachte, als in meiner Jugend.
 
Dabei ist mir aufgefallen, dass es vermehrt Bauern gibt, die ihr Feld auch mal brach liegen lassen oder darauf Unmengen an verschiedenen Blumen anpflanzen.
Auch die Seitenstreifen der Autobahnen sind weitaus stärker mit Blumen bepflanzt, als man es von den meisten Strecken kennt.

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Knietzsche und der Tod

Vor einiger Zeit wurde mir ein Buch empfohlen, welches ich mir als Erwachsener eigentlich nicht geholt hätte, weil es sich um ein Kinderbuch handelt.

 

Doch halt: Nur weil es ein Buch für Kinder ist, heißt das nicht, dass es nicht den eigenen Horizont erweitern kann.

 

Knietzsche, wird auch der kleinste Philosoph der Welt genannt und wurde von Anja von Kampen erfunden. Bei der Namensgebung bin ich mir, bis auf Nietzsche nicht ganz sicher, da ich dazu zwei Versionen gefunden habe. Das K könnte demnach entweder für das Knie stehen, was sich auf seine Körperhöhe bezieht (lt. Wikipedia) oder, was ich für fast nachvollziehbarer halte, dass sein gesamter Name (in Anlehnung an Nietzsche) das Geräusch beschreibt, wenn er mit seinen offenen Turnschuhen durch den Raum läuft.

 

Aber als solches ist der Name auch nicht wirklich relevant. Viel wichtiger ist, was Knietzsche macht. Er bringt nämlich den Kindern die Welt näher und das auf philosophischem Wege. Doch nicht eben die verstaubte, akademische Philosophie, sondern die praktische Philosophie, um die Welt zu verstehen.


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Gute Nachrichten

Vor einiger Zeit ist die aktuelle Abenteuer Philosophie erschienen und mal abgesehen vom sehr interessanten Hauptthema, der Ästhetik und des Schönen, bin ich ja auch ein großer Fan der „Goodnews“, also der guten Nachrichten.

 

Ich bin so oder so der Meinung, wir sollten uns viel öfter positive Nachrichten zu Gemüte führen. Was im Gegenzug nicht bedeutet, dass wir die negativen Dinge ausblenden sollen, sondern vielmehr ein Gegengewicht schaffen.

 

Dieses Gegengewicht soll uns zeigen, dass Dinge, bei denen wir versuchen sie zum positiven zu ändern, vielleicht auch Wirkung zeigen.

 

Natürlich gibt es auch einige Fernsehsender, die irgendwann auch eine kleine Rubrik dahingehend eingebaut haben, aber ehrlich gesagt, ist diese im Gegensatz zu den vielen negativen oder streng dargestellten Nachrichten eher nicht vorhanden.

 

Zum Beispiel habe ich beim Lesen dieses Mal herausfinden können, dass bspw. gemalte Kunst unsere Herzen schneller schlagen lässt. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob wir das Kunstwerk verstehen oder dessen tieferen Sinn kennen.

 

Das Wissen über ein Werk hatte also keinen Mehrwert für das ästhetische Erleben, sondern das betrachten alleine reichte aus.

 

Die größte körperliche Reaktion rief ein Gemälde von James Ensors, aus dem Jahre 1930 hervor „Les masques intrigués“.

 

Dahingehend lässt sich die Frage eröffnen, ob wir der Kunst nicht vielleicht doch etwas mehr Raum in unserem Leben geben sollten. Denn wie viele nehmen sich in unserer schnellen Gesellschaft noch Zeit dafür sich mal Kunst in Ruhe anzusehen und wirken zu lassen?


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Programmhinweis

Anstatt eines großen Artikels heute, habe ich einen Programmhinweis, über den ich gestern zufällig gestolpert bin.
 
Die Sendereihe nennt sich "In der Welt zuhause" und ist derzeit noch bis zum 13.06.2020 in der Mediathek von arté verfügbar.
Der Philosoph Philippe Simay reist dabei um die Welt und zeigt die teilweise radikalen Unterschiede auf, die der Mensch in seinen verschiedenen Wohnarten eingeht.
Dabei geht es nicht nur um die Architektur des unterschiedlichen Wohnens, sondern auch die damit einhergehende Geschichte, die bis heute noch gelebt wird.
 
Bisher gibt es 30 Folgen in zwei Staffeln, jedoch sind derzeit nur zwei davon bei arté zu finden. (Wer über YouTube sucht, wird sicherlich fündig werden)
 
Vielleicht hat der eine oder andere ja auch daran Interesse.
 
https://www.arte.tv/de/videos/057411-018-A/in-der-welt-zuhause/
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Der Allegonaut

Manchmal bin ich ja am überlegen, wie ich meinen Rezension oder einen allgemeinen Artikel wohl am Besten anfangen soll. Mit dem Hinweis, dass ich etwas gelesen oder überlegt habe?

 

Oder vielleicht doch, dass ich privat kaum zu etwas kam, damit der Leser weiß, dass es manchmal etwas schwierig um mein Zeitmanagement bestellt ist, da ich den Blog nicht beruflich verfolge?

 

Zugegebenermaßen habe ich Letzteres derzeit recht gut in den Griff bekommen, was mich vermehrt lesen, rezensieren und gedanklich auf die Philosophie konzentrieren lässt.

 

Aber ich schweife ab...

 

Ich muss gestehen, ich bin immer skeptisch, wenn ich ein Buch in die Finger bekomme, gerade wenn es sich um Romane handelt, die versuchen Philosophie zu verarbeiten. Was daran liegt, dass ich als schwierig erachte Philosophie in Romanen gut zu thematisieren.

 

Dennoch lasse ich mich gerne eines Besseren belehren und manchmal wird man dafür auch belohnt. René Kempel, Autor des oben genannten Buches hat hier ein beachtliches Werk geschaffen.

 

Das faszinierende daran ist, dass es nur etwas mehr als 100 Seiten hat, aber dennoch auf Grund des, wie ich finde, unglaublich guten Schreibstils, den Leser mitreißt und gefangenhält. Ich hatte beim Lesen des Buches nicht einen einzigen Moment, an dem ich dachte „langweilig“ und dabei vielleicht mit den Gedanken abdriftete, sondern ganz im Gegenteil, ich wollte so schnell wie möglich weiterlesen.


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