Buchempfehlung

Da in den letzten Wochen und Monaten eine intensivere politische Diskussion über unterschiedliche Religionen, Zusammenschlüsse von Gruppierungen, mediale Angst und Unterschiede von Völkern bekundet wird, möchte ich heute, zusätzlich zum Buch des Monats, ein weiteres Buch vorstellen.


Keine Angst ich werde mich hier weder politisch äußern, noch sagen was in dem Falle gut oder schlecht ist, sondern es geht vielmehr darum, dass hinterfragt werden sollte, warum verhalten wir uns so, wie wir uns verhalten.


In dem folgenden Buch geht es darum ein Verständnis zu entwickeln, wie das Du und Ich funktioniert und behandelt Theorien warum wir uns untereinander als „Der Andere“ ansehen.


Wenn ein Löwe einen anderen sieht, dann sieht er einen Löwen und könnte potentiell denken (so man ihm Denken unterstellen möchte) „Oh sieh mal da, ein anderer Löwe“; beim Menschen funktioniert dieses Prinzip leider nicht so wirklich, da dieser eher denkt „Das ist keiner von uns“ oder „Der ist ja nicht wie ich“ oder „Der ist einer von uns“.


Dieses Buch kann ich allen wärmstens empfehlen.

Zwar werden dort viele Beispiele aus dem 1. und 2. Weltkrieg aufgenommen, aber das sollte nicht weiter stören, denn das Prinzip ist das gleiche, wie wir es aktuell erleben.

Außerdem wird in einem Kapitel auf die ständig fortschreitende Anonymisierung der Städte und Menschen eingegangen und regt daher zum Denken an.


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