Vom freien Willen

Vor einigen Jahren las ich einen Artikel (Libet-Experiment), in dem es darum ging, dass der Mensch vielleicht doch nicht so frei in seinem Willen sein könnte und stellte somit die Freiheit des Menschen als solche in Frage.

 

Nach dem damaligen Artikel wäre es so, dass die Gedanken und Entscheidungen jedes einzelnen von uns vorgegeben wären und wir nicht frei entscheiden könnten. Eine sehr gewagte These, doch zum damaligen Zeitpunkt sah es ganz so aus, als könnte Libet recht haben, auch wenn sich so gut wie alle Wissenschaftler gegen diese Idee sträubten.

 

Das hätte zur Folge, dass alles was wir tun, jede Entscheidung, jede Tat, nicht aus uns selbst heraus käme, sondern wir nur eine Art ausführende Marionette wären, die Vorgaben ausführt.

 

Für mich war das immer eine ziemlich fatalistische Vorstellung, dass man im Endeffekt gesteuert wird und nur so existiert, wie es z.B. im Buch „Sophies Welt“ von Jostein Gaarder aufgegriffen wird.


 Doch nun wurde diese Theorie mit einem neuen Experiment verworfen.

 

Das ominöse Bereitschaftspotential kann quasi überstimmt werden, die vermeintlich vorbestimmte Handlung noch willentlich und aktiv gestoppt werden.

(Quelle faz.net)

 

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