· 

Gute Nachrichten

Vor einiger Zeit ist die aktuelle Abenteuer Philosophie erschienen und mal abgesehen vom sehr interessanten Hauptthema, der Ästhetik und des Schönen, bin ich ja auch ein großer Fan der „Goodnews“, also der guten Nachrichten.

 

Ich bin so oder so der Meinung, wir sollten uns viel öfter positive Nachrichten zu Gemüte führen. Was im Gegenzug nicht bedeutet, dass wir die negativen Dinge ausblenden sollen, sondern vielmehr ein Gegengewicht schaffen.

 

Dieses Gegengewicht soll uns zeigen, dass Dinge, bei denen wir versuchen sie zum positiven zu ändern, vielleicht auch Wirkung zeigen.

 

Natürlich gibt es auch einige Fernsehsender, die irgendwann auch eine kleine Rubrik dahingehend eingebaut haben, aber ehrlich gesagt, ist diese im Gegensatz zu den vielen negativen oder streng dargestellten Nachrichten eher nicht vorhanden.

 

Zum Beispiel habe ich beim Lesen dieses Mal herausfinden können, dass bspw. gemalte Kunst unsere Herzen schneller schlagen lässt. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob wir das Kunstwerk verstehen oder dessen tieferen Sinn kennen.

 

Das Wissen über ein Werk hatte also keinen Mehrwert für das ästhetische Erleben, sondern das betrachten alleine reichte aus.

 

Die größte körperliche Reaktion rief ein Gemälde von James Ensors, aus dem Jahre 1930 hervor „Les masques intrigués“.

 

Dahingehend lässt sich die Frage eröffnen, ob wir der Kunst nicht vielleicht doch etwas mehr Raum in unserem Leben geben sollten. Denn wie viele nehmen sich in unserer schnellen Gesellschaft noch Zeit dafür sich mal Kunst in Ruhe anzusehen und wirken zu lassen?


Wer mich kennt oder diesen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich ein Fürsprecher des Transhumanismus bin. Doch bin ich ebenso ein Verfechter der Natürlichkeit.

 

Selbstverständlich lässt sich hier gleich eine philosophische Debatte eröffnen, was denn „Natürlichkeit“ überhaupt ist und worauf sie sich bezieht.

 

Eine Studie hat gezeigt, dass Kinder, die mit Tieren bzw. Haustieren aufwachsen, ein geringeres Risiko haben später an Allergien, Heuschnupfen, Asthma oder Ekzemen zu erkranken.

 

Die Wissenschaftler sprechen dahingehend von einem „Mini-Farm-Effekt“.

 

Auf diesen Effekt bezog sich auch meine „Natürlichkeit“, weil es eben wie eine kleine Farm zu verstehen ist.

 

Selbstverständlich wäre eine kleine Farm ideal, aber ist durch unsere Lebensumstände oftmals nicht realisierbar.

 

Dennoch ist der positive Effekt nicht zu verachten.

 

Jetzt wird sich der eine oder andere Fragen: „Ist das noch Philosophie?“

 

Ich würde sagen „Ja“. Denn es geht um unser alltägliches Leben, welches wir jeden Tag aufs Neue gestalten und versuchen uns in dieser Welt zu bewegen.

 

Buddha sagte mal: „Was du denkst, bist du. Was du bist, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an.“

 

Wenn ich mich also ständig nur mit negativen Nachrichten und Gedanken durch den Alltag bewege, dann wird mein Tag nicht unbedingt besser, sondern eher im Gegenteil.

 

Wie oben schon gesagt, geht es nicht darum, das eine völlig auszublenden, sondern vielmehr darum ein Gegengewicht zu schaffen, dass auch die positiven Gedanken wieder vermehrt in unseren Geist Einzug halten.

 

Das ist eine Art der psychischen Hygiene (Pädagogen horchen auf), die wir uns täglich selbst zuführen können und die uns vielleicht sogar in gewissen Situationen gelassener werden lässt, anstatt, dass der Stress noch vermehrt wird.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0