Artikel mit dem Tag "philosophieren"



Rezensionen · 28. Juni 2020
Vor einiger zeit wurde mir ein Buch empfohlen, welches ich mir als Erwachsener eigentlich nicht geholt hätte, weil es sich um ein Kinderbuch handelt. Doch halt: Nur weil es ein Buch für Kinder ist, heißt das nicht, dass es nicht den eigenen Horizont erweitern kann.

Medienphilosophie · 07. Juni 2020
Anstatt eines großen Artikels heute, habe ich einen Programmhinweis, über den ich gestern zufällig gestolpert bin. Die Sendereihe nennt sich "In der Welt zuhause" und ist derzeit noch bis zum 13.06.2020 in der Mediathek von arté verfügbar. Der Philosoph Philippe Simay reist dabei um die Welt und zeigt die teilweise radikalen Unterschiede auf, die der Mensch in seinen verschiedenen Wohnarten eingeht. Dabei geht es nicht nur um die Architektur des unterschiedlichen Wohnens, sondern auch die...
Rezensionen · 23. Mai 2020
Manchmal bin ich ja am überlegen, wie ich meinen Rezension oder einen allgemeinen Artikel wohl am Besten anfangen soll. Mit dem Hinweis, dass ich etwas gelesen oder überlegt habe? Oder vielleicht doch, dass ich privat kaum zu etwas kam, damit der Leser weiß, dass es manchmal etwas schwierig um mein Zeitmanagement bestellt ist, da ich den Blog nicht beruflich verfolge? Zugegebenermaßen habe ich Letzteres derzeit recht gut in den Griff bekommen, was mich vermehrt lesen, rezensieren und...

Rezensionen · 09. Mai 2020
Vor einiger Zeit hatte ich das Glück, oben genanntes Buch, von Wolfgang Paul, lesen zu dürfen. Dabei handelt es sich um eine philosophische Betrachtung des Menschen und seine Position im Leben. Zugegebenermaßen war ich anfänglich etwas irritiert, da der Autor öfter Bilder aus der Bibel nahm und anhand dieser etwas versuchte zu erklären. Daher las ich mit einer gewissen Skepsis weiter. Das liegt mitunter daran, dass ich oft schon (philosophische Bücher) gelesen habe, die solche Metaphern...

Leben · 22. März 2020
Ursprünglich hatte ich begonnen einen Text zu schreiben, in dem es um die Hysterie um Covid-19 geht. Damit meine ich nicht das Virus selbst, denn das ist als solches noch viel zu unerforscht und die Spätfolgen sind noch gar nicht absehbar, sondern eigentlich ging es mir dabei um das Verhalten der Menschen im Vergleich zur Statistik. Jedoch habe ich diesen Text verworfen, weil es vielleicht den Eindruck gemacht hätte, ich würde diese Pandemie verharmlosen wollen, was jedoch nicht meine...

22. Februar 2020
Wie der eine oder andere gemerkt haben wird, habe ich mir eine längere Auszeit gegönnt; was aber ehrlich gesagt auch notwendig gewesen ist. Die Gründe dafür waren zum einen meine Weiterbildungen, die ich mir neben meiner Arbeit noch gönne (derzeit sind es Projektmanagement, Java) und die bisher aber noch nicht abgeschlossen sind. Dann meine Arbeit als solche, bei der ich teilweise über mehrere Wochen, täglich bis zu fast 10 Stunden arbeiten musste, weil wir unsere Aufgaben nicht hätten...
Leben · 23. November 2019
In den letzten Wochen und Monaten ist mir aufgefallen, dass sich unsere Diskussionsart stark geändert hat und wie ich durch Gespräche mit befreundeten Philosophen und Denkern, anderen ebenso. Doch woran machen wir das fest? Besonders in den sozialen Medien, wie Facebook oder Twitter kann man diese Art des „Diskutierens“ gehäuft beobachten. Es handelt sich dabei um das „Recht haben wollen“. Daran ist an sich nichts falsches; wir wollen Recht haben, weil wir der Meinung sind, etwas ist...

Leben · 28. September 2019
Vor einigen Wochen habe ich diesen Ausdruck in einer Diskussion benutzt, weil in mir der Gedanke aufkam, dass sich Teile unserer Gesellschaft ständig wegen irgendwas auf den Schlips getreten fühlt. Man muss politisch korrekt sein, selbst als Kabarettist darf man sich zum Teil schon nicht mehr extrem kritisch oder überspitzt äußern, weil die Leute es nicht versuchen zu verstehen, sondern sich umgehend in eine Opferrolle begeben (siehe z.B. Serdar Somuncu). Man darf nichts mehr hassen,...

Rezensionen · 26. September 2019
Ein kleiner Veranstaltungshinweis: Am 28. September findet die Buchpremiere von "Knietzsche und der Tod" statt. Knietzsche Erfinderin Anja von Kampen hat ein kinderfreundliches Buch geschaffen, in dem sie versucht auf verschiedene Art Kindern den Tod zu erklären. Für Erwachsene ist dieses Thema schon schwer genug, umso schwieriger ist es Kindern dieses Thema nah zu bringen. Der Bedarf ist jedoch für jung und alt immer wieder vorhanden. In naher Zukunft werde ich noch eine Rezension darüber...

Leben · 15. September 2019
„Denn wenn Sie die kleine Analogie erlauben, Ihr Bewusstsein, Ihr Verstand ist nichts anderes als ein Garten. Ein Garten der gepflegt sein will. Wenn Sie ihn zu sehr verkommen lassen, Ihrem Bewusstsein, Ihrem Verstand zu viele Emotionen zugestehen, dann wuchert der Wildwuchs. Er ist vielleicht noch schön anzusehen und ergibt auf einer gewissen biologischen Ebene auch noch Sinn. Doch rein praktisch ist er zu nichts mehr zu gebrauchen.“

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