Philosophie Blog

Der alltägliche Philosophenwahnsinn



Blog Info

Dieser philosophische Blog wird regelmäßig von mir geführt und soll hier und da zum Denken anregen.

 

Ich versuche dabei unvoreingenommen auf diverse Themen einzugehen,

die mich immer mal wieder beschäftigen oder durch den Kopf gehen.


Als Philosoph führe ich Themen gerne aus und möchte dann auch noch viele verschiedene Beispiele nutzen, doch der Leser wird auch nicht immer die Zeit oder die Lust haben ewig lange Texte zu lesen.

 

Dabei werde ich versuchen das richtige Maß zu finden zwischen "Oh nein, so ein langer Text" und "Der Text ist gerade so lang, dass man ihn lesen möchte".

 

Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen Denkanstoß schaffen und mit den Themen auch Interessen wecken kann.

 

Zusatz: Wer einen rss-feedreader benutzt, kann diesen Blog auch gerne über den Button abonnieren oder schaut einfach mal bei Facebook vorbei, wo ich manchmal schneller und aktueller auf Themen eingehen kann.

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- Umbau -

Für alle, die regelmäßig meinen Blog oder allgemein meine Seite verfolgen oder die durch Zufall auf meine Seite gestoßen sind und sich nun derzeit umschauen:

 

Nach einiger Zeit baue ich meine Seite etwas um, da mich die Performance und die Art des Lesens (unruhiges Hintergrundbild usw.) gestört hat und ich schon länger allgemein unzufrieden war.


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- Riace und die Flüchtlingskrise -

Flüchtlingskrise, da stellen sich mir immer meine Nackenhaare auf, wenn ich dieses Wort höre.

 

Der Artikel in der Abenteuer Philosophie heißt natürlich nicht so, der reißerische Titel oben stammt von mir.

Riace – Wie Flüchtlinge eine Kleinstadt retten“, so der ursprüngliche Titel.

 

Der Name Domenico Lucano wird nur den Wenigsten etwas sagen.

 

Er ist der Bürgermeister von Riace.

Laut der Zeitschrift Fortune ist er auch eine der 50 bedeutendsten Persönlichkeiten der Welt.

Domenico Lucano, Photograph: Oliver Killig, dresdner-friedenspreis.de

 


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- Literatur -

Da ich immer wieder mal gefragt werde, was es denn so für philosophische Literatur gibt und welche davon wirklich lesenswert (und verständlich) ist, habe ich mir schon vor einiger Zeit überlegt eine weitere Kategorie in meinem Blog zu erstellen.

 

Sie nennt sich "Literatur" und ist oben im Menü zu finden, damit man sich nicht durch die ganzen Blogeinträge suchen muss.

 

Dabei soll es nicht nur um die Klassiker der Philosophie gehen, sondern auch um neuere Werke oder um Bücher, bei denen man es vielleicht auf den ersten Blick gar nicht erkennt.

 

Ich denke, das könnte für Interessierte ganz hilfreich sein, aber auch für jene, die vielleicht erst gerade ein Buch veröffentlicht haben und es hier


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- Themenwoche bei der ARD -

Vom 11. – 17. Juni 2017 findet bei der ARD eine Themenwoche statt, die sich mit dem Glauben der Menschen beschäftigt.

 

Als kritischer Religionswissenschaftler sehe ich dann immer mal etwas genauer hin (manchmal sollte ich es einfach bleiben lassen…).

 

Man kann übrigens auch bei einer kurzen Umfrage mitmachen, an was man denn so glaubt. Unter anderem kann man dabei dann verschiedene Ideen anklicken:

 

Esoterik, einen Sportclub, allgemein an eine höhere Macht, einen Gott, ein Idol (also als Fan), an einen Talisman, an das Schicksal, an die Technik, an das Gute, an die Freundschaft/Liebe, Freiheit/Selbstbestimmung, an die Naturgesetze/Wissenschaft oder an Nichts.

 

Dass das Nichts aufgetaucht ist wundert mich sogar etwas, denn wenn man sich auf der Themenwochenseite der ARD umschaut, dann macht es den Eindruck, man müsse an etwas glauben, anders ist es gar nicht möglich.


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- Das neue Philosophie Magazin -

Leider habe ich es nicht früher geschafft darauf hinzuweisen, aber das neue Philosophie Magazin ist da.

 

Schwerpunktthema ist "Kann uns die Liebe retten?"

 

Dazu gibt es verschiedene Artikel, die das Thema Liebe beleuchten.

 

Aber auch andere Denkanstöße sind zu finden, wie z.B.

 

- Zukunft des Menschen: Ohne Bauch zur Welt?

 

- Wie verhindern wir die Tyrannei?

 

Oder auch in der Werkzeugkiste, die Frage "Sollte ich Sport treiben?" und die verschiedenen Lösungswege zu dieser Frage.

 

Und viele weitere Artikel.

 

Viel Spaß beim Lesen, ich werde mir sicher das eine oder andere Thema wieder vornehmen


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Philosophy meets Star Wars

Nachdem ich nun einer Einladung nach England, als Photograph gefolgt bin, ist es nun wieder an der Zeit etwas Philosophisches zu verfassen, wie ich es vor einiger Zeit ankündigte.

 

In der aktuellen Abenteuer Philosophie (Nr. 148) wird ein Thema aufgegriffen, bei dem es sich, meiner Meinung nach, lohnt, mal etwas genauer hinzuschauen.

 

Es nennt sich „Star Wars: Die Welt brauch Jedi-Ritter“.

Doch vorab etwas Eigenes,

es ist schon sehr gravierend, wenn man sich überlegt, wie scheu der akademische Komplex sich selbst in unserer heutigen Zeit noch, gegenüber dem Genre der Science-Fiction und ähnlichen medialen Bereichen verhält.


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Wie die Engel zur Physik kamen oder kann man als intellektueller Mensch an Engel glauben?

Wenn es nach dem österreichischen Gynäkologen und Theologen Univ. Prof. DDr. Johannes Huber geht, dann: Ja.

 

Er vertritt die Meinung, dass man intellektuell gesehen und auf ehrliche Art, an Engel glauben kann, auch wenn man die Naturwissenschaften vertritt.

 

Dies publiziert er in einem seinem neu erschienenen Buch mit dem Titel „Es existiert – Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare“. Darin versucht er zu begründen, warum der Mensch an Engel glauben könne, trotz seines Intellekts.

 

Eines seiner Hauptargumente ist dabei die Physik, wobei er darauf hinweist, dass man Engel nicht mit Photonen verwechseln dürfe, auch wenn er sie auf einer ähnlichen Ebene zu sehen scheint. Photonen werden auch Lichtteilchen genannt, da sie aufgrund ihrer Eigenschaft Licht bilden. Gleichzeitig kann sich ein Photon in einem Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, sofern der Impuls stimmt.

 

In diesen Eigenschaften sieht Huber eine Verbindung und geht dabei sogar noch weiter: Auch die Tatsache, dass man Photonen nicht sehen oder anfassen kann hätten, trotzdem aber niemand an ihrer Existenz zweifelt, hätten sie mit Engeln gemein.


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Die Welt im Chaos

Wie ich diesen Text anfangen soll weiß ich eigentlich nicht so recht. Selbst nach ein paar Anläufen will es nicht so recht.

 

Da ich ja, wie einige wissen, selbst viel fotografiere und mir nachgesagt wird, dass ich ein gewisses Auge dafür habe, möchte ich heute in diese Richtung abschweifen.

 

Mir geht es dabei um das unten zu sehende Bild (als Quelle habe ich immer nur Twitter gefunden, sollte jemand den Urheber kennen, so möge er mir bitte den Namen zukommen lassen, damit ich ihn nachtragen kann).

 

Das Bild als solches ist eigentlich nicht besonders, es geht dem Photographen, weder um die Belichtungszeit noch um ein Verändern des Bildes (was ja viele Fotografen nutzen, um ihre Bilder aufzuhübschen), sondern es geht ihm um die Szene und die hat er perfekt eingefangen – zumindest für meine Verhältnisse.


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Die neue Abenteuer Philosophie

Vor einigen Tagen ist das neue Heft von Abenteuer Philosophie erschienen – und ehrlich gesagt habe ich es sehnsüchtig erwartet. :)

 

Hier ein kurzer Überblick einiger Themen:

 

    Wie viel Wahrheit steckt im Mythos?

 

    Star Wars: Die Welt braucht Jedi-Ritter

 

    Die drei größten Irrtümer unserer Zeit

 

    Musik als Sprache der Seele

 

    Riace: Wie Flüchtlinge eine Kleinstadt retten

 

Ich werde nicht zu allen Bereichen etwas schreiben können, aber das eine oder andere wird sich meine beständigen Leser sicherlich interessieren.

 

Besonders das Thema Star Wars wird der eine oder andere Nerdleser von mir erwarten, auch wenn das eigentlich nicht mein Schwerpunkt ist, sondern eher Star Trek.

 

Aber ich denke die dahintersteckende Idee ist sicherlich einen Artikel wert.


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– Das Platonische Höhlengleichnis-Paradox –

Letztens bin ich auf einen Artikel gestoßen, der mich über die Frage nach der Wahrheit nachdenken lies. In diesem Artikel ging es um den Gedanken, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in dem wir uns mit „Fake-News“ beschäftigen (müssen), da es immer einfacher wird Nachrichten oder auch (angebliche) Geschehnisse zu fälschen und so zu manipulieren, dass wir schnell darauf reinfallen können.

 

Was früher noch der Einzelne am PC vollbracht hat und schnell durchschaubar war, wird heute dann auch von künstlichen Intelligenzen übernommen, die durch bestimmte Algorithmen in Nachrichtenströme eingreifen. In Verbindung mit den Unterschiedlichsten Homepages und sozialen Medien sieht es dann plötzlich so aus, als wären die angeblichen Nachrichten Wirklichkeit.


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Philosophie macht Kinder klüger

Und weil es gerade so schön ist und alle noch im morgendlichen Halbschlaf sein werden, gibt es hier einen kleinen Text auf englisch, in dem es darum geht warum die Philosophie Kinder klüger macht, wie eine Studie herausfand.

 

Klick

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Philosophie in der Führungsetage

Heute möchte ich euch einen kleinen Artikel vorstellen, den ich vor Kurzem gefunden habe. In diesem geht es darum, dass man auch in den höheren Etagen oder als Führungskraft die Philosophie für sich und das eigene Vorankommen nutzen kann (aber nicht nur da).
 
Philosophie ist keine rein akademische Disziplin, sondern sollte Teil des Alltags sein.
 
Viel Spaß beim Lesen:
 
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- Die Zukunft rückt näher -

Vor einigen Tagen wurde mir ein Artikel zugespielt, der sich mit der Thematik des Bodyhackings beschäftigt. Dieses Thema finde ich philosophische gesehen wirklich sehr interessant und daher habe ich mich entschlossen wieder mal etwas darüber zu schreiben.

 

Bodyhacking hört sich als Wort schon sehr massiv und wie ein extremer Eingriff in den menschlichen Körper an. Aber man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, sondern versuchen zu schauen, was dieses Wort eigentlich alles ausmacht. Man kann es verstehen als Optimierung des Körpers, dabei geht es nicht nur um die Ästhetik, sondern vielmehr um die Effizienz, aber auch um den Ausgleich von Defiziten.

 

Dabei ist zu beachten, dass das Bodyhacking immer zwei Seiten hat. Die eine Seite ist der Bereich, der uns positiv unterstützt und mit dem wir unsere Weiterentwicklung vorantreiben können.

 

Die andere Seite hingegen kann gegen uns selbst verwendet oder für die Zwecke Dritter missbraucht werden.

 

Genau darum geht es in dem Artikel von heise.de. Es wird dabei darauf hingewiesen, dass man dem Gehirn seine Geheimnisse entlocken kann, wenn man es richtig anstellt.


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- Vorsicht Buch -

Für all jene, die noch nicht wissen was sie denn zu Weihnachten schenken sollen, sei hier kurzfristig auf die Initiative "Vorsicht Buch" hingewiesen.
 
Laut einer Studie werden Bücher nicht nur gerne als Geschenk angenommen, sondern es erweckt auch den Eindruck, dass sich der Schenkende Gedanken über das Geschenk gemacht hat.
 
Es muss ja nicht unbedingt ein Philosophiebuch sein, wobei das nicht die schlechteste Wahl wäre ;)
 
www.vorsichtbuch.de
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- Gesellschaftlicher Hochmut -

„Und Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, / Woran der Höllengeist die Menschen fasst.“

Friedrich Schiller (Die Jungfrau von Orléans, 1802)
 
Immer wieder lese ich Artikel im Internet und des Öfteren schaue ich mir auch die Kommentare dazu an. Selbst wenn ich kaum Zeit habe und mich nur schnell mal über ein Thema informieren will, rutscht doch immer wieder ein Auge in die Kommentarsektion.
So gut ein Artikel sein kann, umso schlechter können die Kommentare sein.
 
Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob sich die Menschen, die da etwas kommentieren, vorher überhaupt darüber nachgedacht, geschweige denn den Artikel gelesen haben. Immer wieder sind die Kommentierenden Profis in jedem Gebiet und müssen jeglichen Senf dazu geben. Selbst wenn es Unsinn ist.

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- Die neue Abenteuer Philosophie -

Die neue Abenteuer Philosophie ist neu herausgekommen und beinhaltet viele spannende Themen, wie z.B. warum wir uns wieder nach der Romantik sehnen sollten, Ursachen und Folgen von religiösem Fanatismus und Terrorismus oder auch über die Ausstellung in Stuttgart "Essen in Japan".

 

Ich werde über einige Themen schreiben oder in meinem Podcast berichten, bin schon gespannt.


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Update zum "Stereotypen Satanismus"

Wer meinen Blog verfolgt, hat ja letztens schon meinen Artikel und meine Beschwerde bezüglich des Artikels in der ExtraTipp lesen können.

 

Nun wurde die Gruppe Brotherhood of Samael dazu noch einmal interviewt und konnte ihre Sicht der Dinge, bezogen auf den Satanismus der Neuzeit darstellen. Das ist meiner Meinung nach auch gut gelungen und der Artikel stellt einiges richtig.

 

Natürlich wurde mein Leserbrief doch nicht abgedruckt (wer hätte es gedacht…), noch ich als potentieller Experte erwähnt (so ein Wunder aber auch.).

 

Dafür hat man dann lieber einen theologischen Sektenbeauftragten (Oliver Koch) der evangelischen Kirche befragt, der im Endeffekt genau das Gleiche gesagt hat wie ich.

 

Na ja fast… er ist nämlich folgender Meinung:

 

Klar ist es bedenklich, das Böse zu verherrlichen“ auch wenn das in seiner Praxis kaum eine Rolle spiele. Quelle

 

Er sieht jedoch Menschen in psychischen Ausnahmezuständen als anfällig an, die nach einer Begründung für etwas suchten und sich dabei in etwas hineinsteigern könnten.

 

So etwas kann im schlimmsten Fall zu Psychosen mit Dämonenerscheinungen führen“ meint er.


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Arbeit und Künstliche Intelligenz

Vor einigen Tagen hatte ich eine kleine Diskussion in der unser System der Arbeit in Frage gestellt wurde.

 

Meine Gedanken dazu sind folgende, auch wenn ich kein Ökonom bin:

 

In Zukunft werden bestimmte Arbeitsplätze, durch die Vereinfachung und Virtualisierung stark zusammenschrumpfen, wenn nicht sogar wegfallen. Schon heute gibt es Jobs, die eigentlich keinen wirklichen Sinn machen, sondern nur vorhanden sind, weil es diesen Job gibt.

 

Ich muss dabei immer an eine Werbetafel denken, die in einer U-Bahn (in den u.s.a) hing und genau diese Frage aufwarf, dass der eigene Job vielleicht nur geschaffen wurde, damit es ihn gibt, er eigentlich aber gar nicht benötigt würde.

 

Aber egal ob ein Job nur existiert, damit er existiert - es gibt auch Arbeitsplätze, die heute benötigt, aber möglicherweise in naher Zukunft doch nicht mehr besetzt werden, da er virtuell ausgelagert wird und die Aufgaben eine KI (Künstliche Intelligenz) übernehmen kann.


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Stereotyper Satanismus

Die letzten Wochen war es ja recht still um das Denkatorium, da ich privat sehr eingespannt war.

 

Doch gestern entdeckte ich einen Artikel, bei dem sich mir meine wenigen Haare sträubten.

 

In dem Artikel ging es um ein Grab, in der Stadt Obertshausen, welches geschändet wurde. Nun stellten sich die Leute und Journalisten die Frage, wer könnte das nun gewesen sein.

 

Dazu wurde dann ein „Experte“ (Andreas Schipper) befragt.

 

Ja, die Anführungszeichen sind beabsichtigt und berechtigt. Denn besagter „Experte“ meinte, dass „Die Verwüstungen, die dort geschehen sind, insbesondere das Beschmieren des Bildes und des Namens mit Graberde, könnten auf die Tat von Satanisten hindeuten.“ (Quelle: Extratipp)

 

Weiter: „Diese Leute leben in einer Traumwelt. Darin sehen sie böse Dämonen und Satan als real an und wollen diesen mit bestimmten rituellen Handlungen imponieren.“ (Quelle: Extratipp)

 

In meinem derzeit noch zu schneidenden Podcastartikel greife ich den Begriff des Stereotypen auf.

 

Unter Stereotyp versteht man eine „präsente Beschreibung von Personen oder Gruppen, die einprägsam und bildhaft ist und einen als typisch behaupteten Sachverhalt vereinfacht auf diese bezieht. Sie sind gleichzeitig relativ starre überindividuell geltende beziehungsweise weit verbreitende Vorstellungsbilder.“ (Quelle: Wikipedia)


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- Neues im Denkatorium -

Der geneigte Leser wird ja schon mitbekommen haben, dass ich immer wieder mal neue Ideen habe und vielleicht sogar umsetze, wenn ich denn Zeit finde.

 

Mir macht das Blogschreiben Spaß, auch über diverse Dinge nachzudenken und zu grübeln.

 

Dennoch fehlt mir dabei etwas und das ist die Interaktion (die aber immer wieder auftritt und über die ich mich freue) mit den Lesern.


Ich kann mir zwar Statistiken bei Facebook anschauen, wie viele Leute sich einen Artikel angesehen haben, aber im Endeffekt bringt mir das nur zu wissen, wann ich etwas veröffentlichen kann, damit so viele wie möglich einen Artikel sehen (nicht mal lesen).

 

--- Der Gedanke eines Podcasts wurde schon einmal angeschnitten und auch den werde ich in Angriff nehmen. ---

 

Soll heißen: ja den gibt es bald und vielleicht sogar mit Interaktion. Doch Letzteres wird nach Hinten gestellt, da der Podcast als solches Vorrang haben soll.


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- Das neue Philosophie Magazin -

Vor einigen Tagen ist das neue Philosophie Magazin erschienen und ich möchte dabei auf einige Artikel hinweisen, die möglicherweise für den einen oder anderen, der regelmäßig meinen Blog verfolgt, interessant sein können.

 

 

 

Zum einen wird mehrfach auf die Thematik von Pokémon GO aufgegriffen. Lustiger weise ist sogar ein Artikel im Ansatz ähnlich meinem, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Michel Eltchaninoff sieht in Pokémon Go eine tiefe Sehnsucht, nämlich die nach dem Spielen im wirklichen Leben.

 

 

Dabei geht er darauf ein, dass viele in den 20ern (*lach* in den 20ern… ich wusste doch ich bin jünger, als man mir weismachen will) das ja noch von ihren Eltern kennen würden und diese früher sagten, wenn man zu viel in der virtuellen Welt abhing, dass es sich dabei nicht um das wirkliche Leben handeln würde und sie rausgehen sollen zum Spielen und Freunde treffen.

 

Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob das Spiel als solches nicht vielleicht sogar eine perverse (gemeint: pervertierte) Art der Realitätsflucht darstellt gegenüber dem normalen Videospieler.

 

 


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AfD trifft Philosophie

Bild: Piero Masztalerz / schoenescheisse.de

Die letzten Tage war ich am überlegen, in wie fern ich etwas über die politischen Geschehnisse der derzeitigen Wahlen in Deutschland schreiben sollte.

 

Wie der geneigte Leser weiß, ist Politik nicht unbedingt mein Thema, doch auch da hat die Philosophie die Aufgabe, sich Gedanken zu machen, Zusammenhänge und Hintergründe zu verstehen, offenzulegen oder einfach nur darzustellen.

 

Das Problem dabei ist, dass viele Vorgehensweisen in der Politik nicht immer oder nicht umgehend klar ersichtlich sind, wie z.B. wer mit wem, was, wann besprochen hat und wer da so im Hintergrund agiert.

 

Deshalb gehe ich einfach mal auf die aktuellen Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern, bei der die AfD relativ viele Stimmen bekommen hat und sich selbst als Alternative benennt, ein.

 

Doch werde ich hier jetzt nicht aufschlüsseln, wie viele Wahlstimmen eigentlich diese Prozentzahl ausmachen, sondern es geht mir dabei eher um den Inhalt der Partei und wofür sie eigentlich steht bzw. was man für ein Parteiprogramm wählt, wenn man seine Stimme für eine Partei abgibt. Das Gleiche könnte ich mit anderen Parteien machen, aber da die AfD stark in der Kritik steht, ist das, meiner Meinung nach, notwendiger, als bei derzeit anderen Parteien.


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Sind wir nach dem Tod immer noch wir selbst?

Zugegeben, die Frage ist eigentlich eine Fangfrage, denn wir wissen nicht wirklich, ob nach dem Tod etwas mit uns (damit soll der geistige Teil gemeint sein) passiert oder es nur ein Hoffnungsglaube ist, an den wir uns klammern, damit wir nicht die absolute Sinnlosigkeit unserer Existenz erkennen.

 

 

 

Doch spätestens seit Frankensteins Monster, aber auch schon davor, stellten sich einige Menschen die Frage, wie es sich wohl damit verhält, wenn jemand stirbt und man ihn nach einiger Zeit wieder ins Leben zurückholt.

 

 

 

Die Erlaubnis für diese Forschung erhielt nun eine Einrichtung im Norden Indiens. Sie haben offiziell die Erlaubnis hirntote Menschen wieder ins Leben zurückzuholen, so ein Artikel vom Philosophie Magazin.

 

Die Wissenschaftler erhoffen sich durch die Stimulation der Nerven eine Regeneration des Hirnstamms herbeizuführen. Im selben Augenblick wird versucht der Teil des Gehirns, der für die Steuerung des Gehirns zuständig ist und gleichzeitig auch vermutlich Sitz des moralischen Empfindens sein soll, durch Stammzellen eine Erneuerung der Neuronen zu schaffen.

 

 


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- Pokémon GO oder wie man spielend seine Daten verbreitet –

Zurzeit ist ja Pokémon GO ständig in den Medien zu finden. Schon bevor es überhaupt offiziell in Deutschland zu haben war, konnte man bei Facebook beobachten, wie immer mehr Leute darüber berichteten.

 

 

 

Vor einigen Tagen nun, wurde es auch in Deutschland zum Spielen freigegeben und seitdem hat man (nicht nur auf Deutschland bezogen) das Gefühl alle seien außer Rand und Band. Sowohl die privaten als auch die Medienberichte überschlagen sich beinahe und dabei bekommt an leicht das Gefühl, alles würde durcheinanderlaufen.

 

Doch mal ganz zum Anfang, damit auch jeder weiß worum es eigentlich geht: Pokémon GO ist ein Spiel das auf dem Spiel Pokémon (jap. Poketto Monsutā; engl. Pocket Monsters; dt. „Taschenmonster“) basiert, grob gesagt, auf der Idee durch eine Phantasiewelt zu reisen und dort verschiedenste Pokémon einzusammeln, sie zu trainieren und gegeneinander kämpfen zu lassen.

 

In dieser Welt warten die unterschiedlichsten Abenteuer auf den Spieler und somit auch immer neue Herausforderungen. Ziel ist es, der beste Pokémontrainer zu werden und dabei auch gleich noch die Bösewichte in Schach zu halten.

 

Anfänglich war dieses Spiel eigentlich hauptsächlich auf Handheld-Konsolen, wie den Game Boy beschränkt, wenn es auch später auf größeren Spielekonsolen zu finden war.

 

 

Bild: Deviant Art; User: DrZurnPhD; Quelle



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Gute Nachrichten

 

Letztens hielt ich mal wieder die „Abenteuer Philosophie“ in der Hand und dabei fiel mir etwas ins Auge, was ich bis dato, noch so nicht wirklich wahrgenommen hatte. Auf den ersten Seiten des Heftes, gibt es eine Rubrik, die sich „Gute Nachrichten“ nennt.

 

 

Manchmal ist es gar nicht so verkehrt, sich etwas genauer mit einem Bereich zu beschäftigen, so auch mit dieser Rubrik, die ich vorher übersehen oder anders wahrgenommen hatte.

 

 

Vor allem, wenn es doch mal um gute Nachrichten geht.

 

 

Ständig lesen wir über das Leid und Elend der Welt. Von irgendwelchen Extremisten, die durch die Welt ziehen und allen anderen das Leben schwermachen, Lebensmittelskandalen oder anderen Katastrophen.

 


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Wer wagt gewinnt - oder doch nicht?

 

Manchmal stolpert man ja im Alltag über philosophische Fragen oder Themen, die nicht immer ganz offensichtlich sind.

 

Dann und wann kann das ziemlich verwirrend sein, wenn man nicht alles was gesagt oder propagiert wird, einfach so hinnimmt, sondern hinterfragt.

 

 

 

Vor einigen Monaten stieß ich auf ein Schild, dass in einer Sparkassenfiliale hing. Damals fotografierte ich das Schild und vergaß es dann. Letztens stand ich in der gleichen Filiale und da hin das Schild noch immer.

 

Dieses Mal habe ich wieder ein Bild davon gemacht und so gleich angefangen den Text hier zu verfassen, weil ich es sonst wahrscheinlich wieder vergessen würde.

 

 

 

Das Schild sagt dem Leser:

 

 

 

„WER

 

(keinen Blick in die Zukunft)

 

WAGT,

 

GEWINNT

 

(im Leben nur an Sorgenfalten).“

 

 

 

Captain Capslock lässt grüßen, aber gut.

 

 

 

Auf diesen Satz schaue ich etwas argwöhnisch und das nicht nur wegen Captain Capslock.

 

Eigentlich sind es ja mehrere Sätze und Aussagen, das ist zwar sicher auch so gewollt, aber oftmals nicht schön, vor allem wenn man dann anfängt es kritisch zu betrachten, denn dann entstehen ganz neue, teils auch amüsante Sätze.

 

 

Erst einmal der Satz auf den es dem Werbenden hauptsächlich ankam:

„Wer wagt, gewinnt.“

 

 

 

Als Optimist könnte man sagen: „Ja, das stimmt in jedem Fall.“

 

 

 

Als Kritiker hingegen würde man vielleicht sagen: „Kommt darauf an.“

 

 


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Der Nicht-Handschlag

Eigentlich wollte ich heute einen anderen Artikel posten, aber weil ich gerade so schön dabei bin:

 

Der Handschlag zur Begrüßung kann verwehrt werden, klagt deswegen die andere Person darüber, dann macht sie sich eigentlich nur lächerlich und lässt durchblicken, dass sie borniert ist.

 

In diesem Fall ist es religiös begründet und das sollte man auch als Gegenüber akzeptieren und versuchen zu verstehen. Das Beispiel von Hugo Philosophie mit dem afrikanischen Stamm zeigt ganz gut, dass wir uns in einer ähnlichen Situation befinden könnten und dann machen müssten, was von uns verlangt wird, auch wenn dabei möglicherweise unser Schamgefühl verletzt wird.


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Interview mit Piero Masztalerz

Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen Piero Masztalerz interviewen zu dürfen.

Für die, die ihn nicht kennen sollten, stelle ich ihn noch einmal kurz vor.

 

Piero Masztalerz ist ein Cartoonist und Stand-up Comedian, der bspw. auch die Cartoons für Frühstück bei Stefanie beisteuerte. Er hat schon einige Bücher herausgebracht und postet auch auf Facebook fleißig seine neusten Cartoonideen.

Seine Cartoons können dabei in die Bereiche des mahnenden, absurden oder auch sehr schwarzen Humors hineinreichen.

 

Wer mehr über Pieros Arbeiten erfahren möchte, kann dies auf seiner Homepage www.schoenescheisse.de.

 

Doch nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen des Interviews.

 


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- Do you think animals believe in God? -

2003 kam mit einer CD von dem Musiker Marilyn Manson ein Kurzfilm mit dem Namen Doppelherz heraus. Dort stieß ich das erste Mal auf die Frage, ob man selbst denke, dass Tiere an Gott glauben würden.

 

Schon 1980 fragte die Post-Punk Band Pink Military etwas ähnliches auf ihrem Album-Cover (Do animals believe in God?).

 

Die Frage stellte sich auch schon lange vor 1980 in der Philosophie, wo es dabei um die Frage nach der Seele, des Geistes und den Rechten von Tieren ging. Ebenso wurde des öfteren die Beseelung von Pflanzen diskutiert, die heute jedoch nicht Gegenstand des Themas sein soll.

 

Es geht vielmehr um die Frage, ob Tiere potentiell wirklich an eine Art Gottheit glauben könnten. Da sie uns sich nur bedingt mitteilen können, bleibt uns entweder das Rätselraten oder das Forschen. Letzteres gestaltet sich natürlich recht schwierig, kann aber dennoch funktionieren.

 

In diesem Fall geht es dabei um eine wilde Schimpansenart, die dabei beobachtet wurde, wie sie potentiell Rituale vollzieht. Ich benutze hier das Wort „potentiell“, da die Forschung und Interpretation von Daten auch immer wieder subjektive Ideen miteinbezieht.

 

Dabei handelte es sich um Schimpansen, die nicht in einem abgesicherten Raum lebten, wie bspw. einem Zoo, sondern lebten wie alle anderen in einem Wald in der Republik Guinea. Auch wurde diese Schimpansenart bislang nicht näher untersucht.


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Vom freien Willen

Vor einigen Jahren las ich einen Artikel (Libet-Experiment), in dem es darum ging, dass der Mensch vielleicht doch nicht so frei in seinem Willen sein könnte und stellte somit die Freiheit des Menschen als solche in Frage.

 

Nach dem damaligen Artikel wäre es so, dass die Gedanken und Entscheidungen jedes einzelnen von uns vorgegeben wären und wir nicht frei entscheiden könnten. Eine sehr gewagte These, doch zum damaligen Zeitpunkt sah es ganz so aus, als könnte Libet recht haben, auch wenn sich so gut wie alle Wissenschaftler gegen diese Idee sträubten.

 

Das hätte zur Folge, dass alles was wir tun, jede Entscheidung, jede Tat, nicht aus uns selbst heraus käme, sondern wir nur eine Art ausführende Marionette wären, die Vorgaben ausführt.

 

Für mich war das immer eine ziemlich fatalistische Vorstellung, dass man im Endeffekt gesteuert wird und nur so existiert, wie es z.B. im Buch „Sophies Welt“ von Jostein Gaarder aufgegriffen wird.


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Das Märchen vom ewigen Wachstum

Dieses Mal geht es um ein Thema, von dem sich jemand wünschte, dass ich etwas darüber schreiben würde.

 

Die Thematik ist meistens eher in den Wirtschaftswissenschaften anzutreffen und weniger in der Philosophie, dennoch handelt es sich dabei auch um ein philosophisches Thema, wenn auch nicht gleich ersichtlich.

 

In der Ökonomie wird immer nach Wachstum gestrebt. Wachstum bedeutet mehr Einnahmen und damit verbunden mehr Möglichkeiten zur Expansion, aber auch Sicherheit vor eventuellen Fluktuationen, die im Markt vorkommen.

 

Expansion wiederum heißt, dass man einen größeren Markt erschließen und somit noch mehr Geld einnehmen kann – zumindest theoretisch.

 

Man kann sich das wie eine Aufwärtsspirale vorstellen, die immer größer wird und immer mehr Platz einnimmt. So versuchen sehr viele Unternehmen zu agieren und dementsprechend präsent werden sie auf dem Markt.


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Body-Hacking - Die besondere Prothese

Um noch einmal auf das Thema Bodyhacking hinzuweisen, über das ich schon mehrfach geschrieben habe und demnächst wieder schreiben werde :)

Metal-Gear-Solid-Protese: Bio-Hacker rüsten Gamer mit unglaublichem Arm aus (chip.de)

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Der tortale Krieg

Mit Politik tun sich viele Philosophen ja immer etwas schwer, ich bin da keine Ausnahme; deswegen schreibe ich auch so selten Artikel über politische Themen.

 

Dabei sollte die Politik, wie alle anderen Themen auch, immer wiederkehrend in der Philosophie vorkommen. Zumal die Philosophen in der Antike an der Politik nicht ganz unbeteiligt gewesen sind.

 

Daher habe ich mir überlegt, auch wenn mich Politik als solche eher weniger interessiert, sie dennoch öfter zum Thema zu machen.

 

Den Anfang möchte ich nun, einige Leser werden es an der Überschrift erkannt haben, mit dem Tortenangriff auf Beatrix von Storch machen.

 

Für die, die es vielleicht nicht mitbekommen haben, die AfD Politikerin, ist bei einer nicht-öffentlichen Sitzung ihrer Partei, von einem als Clown verkleideten Mann attackiert worden – mit einer Sahnetorte.

 

Auch der Vizevorsitzende Albrecht Glaser wurde von einem zweiten Clown mit einer Torte beworfen worden und sie erklärten der AfD damit den „tortalen Krieg“.

 

Hinter dieser Aktion verbirgt sich das sogenannte Peng Collective. Einer der beiden Clowns Tortenwerfer (Aktionskünstler) wurde festgenommen und muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.

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Was brauchen wir?

Vor einiger Zeit hatte ich mal einen Beitrag einer anderen Seite geteilt, doch leider wurde dieser gelöscht und wie es sich so mit Rattenschwänzen hat, wurden natürlich auch meine Gedanken dazu gleich mit aus dem Beitrag entfernt.

 

Doch wie es nun mal so ist, möchte man als Autor natürlich, dass zumindest etwas von diesem Beitrag wiederkehrt und den einen oder anderen erreicht.

 

Doch worum ging es? Es ging um den Gedanken der Müllvermeidung und des Flaschenpfandes. Die Dose wurde einige Jahre lang aus den Regalen der Supermärkte verbannt, weil sie sehr zur Umweltverschmutzung beigetragen haben soll. Gleichzeitig wurde ein Pfand auf Dosen und Plastikflaschen erhoben, damit die Umweltverschmutzung weniger werden sollte.

 

Ob man nun weniger Dosen und Flaschen rumliegen sieht ist wahrscheinlich eher subjektiv. Möglich ist es aber schon, da viele Menschen, die nur wenige Mittel zur Verfügung haben, diese Flaschen und Dosen einsammeln, um etwas Geld zu haben.


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Seitenhinweis

Heute möchte ich mal auf eine andere Seite hinweisen und zwar auf die eines geschätzten Kollegen, wenn ich ihn mal so nennen darf.

 

Wer philosophische Anregungen sucht, ist meiner Meinung nach, dort recht gut aufgehoben. Die hervorgebrachten Gedanken können jedoch auch gerne mal etwas absurder oder direkter (anstößiger) ausfallen, was aber nichts an der Qualität der Beiträge nimmt.


Vor allem ist die Philosophie immer etwas anstößig, egal wie sie geäußert wird, denn wäre sie das nicht, dann gäbe es auch keine Variation und Neuentdeckung geistiger Gebilde.

 

Wie ich meinen Stil habe, so hat er den seinen. Da ich selbst gerne über den Tellerrand schaue, lass ich mich auch gerne mal inspirieren.

Vielleicht findet ja der eine oder andere Leser meiner Seite, Gefallen an der Seite meines Kollegen.


Viel Spaß beim Lesen :)

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Wahre Stärke

Copyright Luca Groß

Vor einigen Tagen, bin ich bei Facebook über das nebenstehende Bild gestolpert, welches doch einige Fragen bei mir aufwarf.

 

Darauf zu sehen der Spruch

 

Wahre Stärke findest du nicht zwischen zwei Hanteln. - Mach was wirklich zählt. de -“.

 

Die Werbung wurde, wie nicht anders zu erwarten, direkt vor einem Fitnessstudio platziert, damit sie auch jeder, der trainieren geht, sehen kann. Dabei wird ziemlich unreflektiert der Kraftsport kritisiert und gleichzeitig das eigene Unternehmen als ethisch besseres dargestellt.

 

So viele Fragen türmen sich in solchen Momenten bei mir auf und da ist es egal, ob man für oder gegen die Bundeswehr ist; selbst wenn es ein anderes Unternehmen wäre, würden sich diese Fragen in den Raum stellen und bedürfen der Äußerung.

 

Erst einmal gibt der Spruch ja zu verstehen, dass das Krafttraining nicht zu wahrer Stärke führen könne.

 

Also das Training, dass man mit sich selbst ausmachen muss.

 

Ständig den inneren Schweinehund besiegen und sich bei jeder Trainingseinheit ein Stück mehr verbessern will/muss, um seine angestrebten Ziele zu erreichen. Nachweislich steigt auch das Selbstbewusstsein durch Krafttraining, ähnlich wie im Kampfsport. Im übertragenen Sinne, kann man sagen, dass sich die eigene Haltung zu

etwas ändert bzw. verbessert.


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Abenteuer Philosophie

Wie letztens schon erwähnt, bin ich in einem Zeitschriftenladen auf das Magazin „abenteuer Philosophie“ gestoßen.


Heute möchte ich diesbezüglich einen kleinen Überblick geben, für all diejenigen, die dieses Heft noch nicht kennen und vielleicht auf der Suche nach einer geeigneten Philosophiezeitschrift für sich sind.


Vorab einige Daten: Abenteuer Philosophie erscheint seit 1980, hat seinen Sitz in Österreich und „richtet sich an zukunftsorientierte, engagierte und innerlich junge Menschen und wird von ebensolchen gemacht“(abenteuer-philosophie.org), Ziel dabei ist die Philosophie mit der modernen Gesellschaft zu vereinen. Philosophie soll dementsprechend nicht rein theoretisch sein, sondern praktisch (und humanistisch) umgesetzt werden können.

In den letzten Jahren hat abenteuer Philosophie eine Auflage von 13.000 Heften (oder auch: 17.000 – habe da verschiedene Angaben gefunden) erreicht.


Da ich das Heft ja vorher nicht kannte, viel mir als erstes der Aufbau ins Auge, denn der ist wirklich schön unterteilt, wie ich finde.

Diese spalten sich auf in philoSPIRIT, philoSOCIETY, philoART, philoSCIENCE und philoSOPHICS.

Nicht, dass man so eine Unterteilung unbedingt benötigen würde, aber für die schnelle Suche ist es gar nicht mal so verkehrt. Zwar hat alles einen philosophischen Schwerpunkt, aber wie es bei der Philosophie nun mal ist, reicht sie auch in viele andere Bereiche hinein.


Ich würde behaupten, dass es in dieser Zeitschrift nicht einen Schwerpunkt gibt (zumindest kommt es mir nicht so vor), um den sich dann das Hauptthema dreht, sondern der Schwerpunkt im jeweiligen Unterteilungsfeld liegt, also bspw. Wissenschaft oder Gesellschaft. Das macht es meiner Ansicht nach recht locker zu lesen.


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Sterbehilfe

Eigentlich wollte ich ja die Tage einen anderen Artikel zu Ende bringen, jedoch ist mir das Thema der Sterbehilfe untergekommen, welches ich kurz anschneiden möchte, da es derzeit heiß diskutiert wird.


Am 6. November hat der Bundestag über eine Neuregelung der Sterbehilfe abgestimmt. Demnach soll nun die geschäftsmäßige Sterbehilfe in Deutschland strafbar sein.


Es wurden mehrere Entwürfe vorgelegt, doch nur einer davon konnte als Gewinner hervorgehen. Diesen Gesetzentwurf findet man ab jetzt im Strafgesetzbuch mit folgenden Worten:


Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung


(1) Wer in der Absicht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern, diesem hierzu geschäftsmäßig die Gelegenheit gewährt, verschafft oder vermittelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Als Teilnehmer bleibt straffrei, wer selbst nicht geschäftsmäßig handelt und entweder Angehöriger des in Absatz 1 genannten anderen ist oder diesem nahesteht.


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Die Reorganisation - Kurzgeschichte

Vor einigen Wochen schrieb ich diese Geschichte auf, da mir in der ständigen "Flüchtlingsdebatte" gerne auch mal der Aspekt der Selbstreflexion fehlt.


Selten fragt sich ein Mensch "Was wäre wenn...?" oder "Könnte mir so etwas passieren...?"


Gibt es andere Optionen, warum etwas ist, wie es ist?


Der Mensch verurteilt gerne, grenzt sich ab, verhält sich teils egomanisch und fühlt sich so oder so ständig schlecht behandelt.


Doch was wäre, wenn wir uns plötzlich in einer Situation wiederfinden, mit der wir nicht gerechnet hätten? Vielleicht auch mit Konsequenzen, die wir nicht erahnen können?

Völlig hilflos und haltlos, ohne dass wir eine Basis hätten, aus allem herausgerissen.

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Was bist du wert?

Bild: forthepeeple.com

Vor einigen Tagen bin ich auf einen Artikel gestoßen, der sich mit einer App beschäftigt, die derzeit noch in der Entwicklung ist. Sie trägt den Namen „peeple“.


Was kann diese App und wofür ist sie gut?


Mit dieser App hat man die Möglichkeit andere Menschen zu bewerten. Dieses Bewertungssystem funktioniert mit Sternen, von eins bis fünf (inklusive Kommentaren). Dazu kann man sich mit seinem Facebook-Account zu der App verbinden und Menschen, deren Handynummer bekannt ist, bewerten.

Nach Aussage der beiden Entwicklerinnen, soll das z.B. gut sein für die Auswahl eines Babysitters oder auch die Freunde des eigenen Kindes können unter die Lupe genommen werden.


Positive Bewertungen sollen umgehend online gehen, hingegen negative (ab zwei Sterne abwärts) haben eine Wartezeit von 48 Stunden und geben


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Braucht mein Leben ein Ziel?

Unter diesem Thema brachte das Philosophie Magazin vor Kurzem ein Heft heraus. Darin werden verschiedene Gedanken und Positionen zu dieser Frage behandelt.


Wie es meine Art ist, würde ich natürlich gerne über jeden einzelnen Artikel etwas schreiben, doch das wäre für den Leser ziemlich umfangreich und ich kann mich so oder so schon immer nicht kurzfassen.
Daher beziehe ich mich nun lieber auf Interview, welches ich sehr interessant fand.


Es geht dabei um den Autoren Wilhelm Schmid.
Den Namen noch nie gehört?
Keine Angst ich auch nicht. Aber man muss auch nicht jeden sofort kennen.

Vielleicht ändert sich ja das Interesse nach diesem Überblick über das Interview.


Schmid ist Philosoph und Bestsellerautor; er beschäftigt sich eingehend mit der Frage nach der Lebenskunst. Das besondere bei Schmid ist, dass er schon recht früh seine Berufung fand, aber diese an einem bestimmten Punkt seines Lebens fast verworfen hätte.


Er hatte schon als Kind eine Vorstellung davon, was er werden wollte. Andere Kinder äußern sich meist mit Vorstellungen, wie Polizist, Feuerwehrmann oder Astronaut. Schmid hingegen wollte Bücher schreiben.
Seine Kindheit und Jugend hindurch änderte sich dieser Wunsch nicht. Später schickte er seine Manuskripte auch Verlagen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Doch das hielt ihn nicht vom Schreiben ab, er machte weiter.


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Selbstwertgefühl und das Internet

Es gehört schon fast zum guten Ton, dass man sich im Internet selbst darstellt. Aber nicht nur die eigene Person wird zur Schau gestellt, sondern auch, was man alles so treibt.


Man zeigt, wer man ist, wie man wohnt, welche Bücher man liest, was man sammelt, was man isst und wie gesund man lebt. Geschrieben wird weniger darüber – Bilder müssen oftmals her. Eine Kategorie dieser Selbstdarstellung ist die des Fitnessbereichs.

Nun kam zu diesem Thema eine Studie der Flinders University heraus, in der klar wurde, dass Frauen, die solche Bilder hochladen, anderen Frauen damit schaden. Das machen sie natürlich nicht mit Absicht, sondern das Betrachten der Bilder lässt das Selbstwertgefühl der anderen Frauen sinken. Sie werden unzufriedener mit ihrem Körper.


Der Effekt scheint dadurch aufzutreten, dass den Betrachterinnen klar ist, dass es sich dabei nicht um Models o. ä. Handelt, sondern um ganz normale Frauen; was sogar noch schlimmer sein könnte.


Doch dabei trat auch ein positiver Effekt auf: Die Betrachterinnen wollten mehr Sport treiben und sich besser ernähren.
Dennoch meinten die Forscherinnen, dass man solche Bilder nicht für soziale Vergleiche heranziehen sollte.

Die Studie bezog sich dabei nur auf Frauen.


Aber, wenn ich mir die Aussagen von Männern anschaue, die ich in diversen Foren lesen darf, dann gehe ich davon aus, dass der negative Aspekt bei Männern wegfällt und der positive Effekt verstärkt hervortritt. Das Selbstwertgefühl sinkt weniger und der Ansporn mehr zu machen, aktiver zu sein und gesünder zu leben tritt in den Vordergrund.


Das zeigt einmal mehr, wie sehr uns Bilder und Darstellungen im Alltag beeinflussen. Das wir Normen unterworfen werden, die andere für uns vorgeben – sei es bewusst oder unbewusst.


Wobei, nicht nur, dass wir uns Normen unterwerfen, sondern auch, dass wir uns unterwerfen lassen. Dabei haben wir doch eigentlich einen freien Willen (auch wenn das Thema neurowissenschaftlich und philosophisch noch lange kein Ende gefunden hat und heiß diskutiert wird) und können uns entscheiden, ob wir uns emotional unterwerfen oder ob wir umgehend etwas an unserer Situation ändern.


Normen kritisch zu betrachten, sei es Werbung, seien es Fitnessbilder oder auch die Normen, die uns durch unsere Erziehung auferlegt wurden – das sollte unsere Aufgabe sein, bevor wir uns selbst etwas schlechtes einreden und unser Selbstwertgefühl in den Keller sinkt.
Wir müssen uns nicht absichtlich schlechter machen, nur weil ein anderer vielleicht in unseren Augen erfolgreicher ist – in dem Fall gesünder lebt oder mehr Sport treibt.


Quelle

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Kooperationspartner

Der eine oder andere wird es vielleicht schon mitbekommen haben:

 

Das Denkatorium und Fitness First sind nun Kooperationspartner. Was bedeutet das im Einzelnen?

 

Solltest du ein Mitglied des Fitness First Clubs Hannover Georgstraße sein, dann hast du die Möglichkeit 30% Nachlass auf jede Philosophische Beratungsstunde zu bekommen. 

 

Das gilt für alle meine Dienste, die ich anbiete und ist exklusiv nur für Mitglieder verfügbar.


Auf dieses Angebot werde ich auch noch einmal im Bereich Sportberatung hinweisen.


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- Flüchtlingsdebatte -

Als Philosoph ist man oftmals bedacht, nicht zu sehr in andere Themen abzudriften, vor allem in die Bereiche, mit denen man vielleicht eher weniger zu tun hat; denn schnell kann man sich verzetteln oder vielleicht sogar einen Punkt übersehen, der denjenigen, die sich mit der Thematik schon länger befassen, geläufiger ist als einem selbst.


Möglicherweise benötigen Philosophen deswegen auch immer etwas mehr Zeit, wenn sie sich zu einem Thema äußern sollen. Das Problem dabei: Meistens ist das Thema dann schon nicht mehr so aktuell und man findet dementsprechend kaum Gehör.


In meinem Fall geht es mir dabei um politische Themen. Politik war noch nie sonderlich interessant für mich, da mich die ausgeübte Form der Politik einfach nicht anspricht. Für mich treffen sich regelmäßig ältere Menschen mit einem unverschämten Gehalt, um Sachen zu beschließen bei der entweder noch mehr Geld für sie herausspringt oder das Volk nicht mal im Ansatz gefragt wird, ob es X oder Y haben möchte. 

Boat People aus Haiti (2005), John Edwards, U.S. Navy


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Alte Gewohnheiten

Letztens konnte ich gut beobachten, wie sehr wir manchmal in unseren Gewohnheiten und Sichtweisen gefangen sind, ohne es zu merken.


Eine ältere Dame versuchte auf einem Baumarktparkplatz ihren Wagen zurück zu bringen, nachdem sie mit ihrem Einkauf fertig war.

Es gab mindestens drei überdachte Einkaufswagenhäuschen (ja, so heißt das wirklich), sie blieb jedoch immer nur bei einem der Häuschen und versuchte dort ihren Wagen zurück zu bringen. Das gelang ihr aber nicht so wirklich und sie probierte verschiedene Möglichkeiten aus, um den Chip aus ihrem Einkaufswagen zu entfernen. Sie versuchte ihn in andere Wagen, die nicht die gleiche Form hatten zu schieben. Sie drehte ihn seitlich, sie drehten ihn rückwärts. Nichts davon gelang und sie kam einfach nicht an ihren Einkaufschip.


Am Ende ging sie resigniert fort und ließ ihren Wagen mit Chip stehen. Dabei hätte sie nur ein oder zwei Häuschen weiter gehen müssen, um die passenden Wagen zu finden. Selbst wenn dort keine gewesen wären, dann hätte es noch ein Häuschen gegeben.


Manchmal stehen wir uns selbst im Weg, weil wir uns so sehr auf etwas fixieren, dass wir gar nicht bemerken, was es um uns herum noch so gibt. Dass wir andere Wege und Möglichkeiten ausschließen, weil diese für uns einfach nicht da sind, aufgrund unserer festgefahrenen Sicht.


Wir werden betriebsblind für unseren eigenen Betrieb – wenn man das mal so sagen möchte.


Man kann das mit jemandem vergleichen, der sich über viele Jahre hinweg nur mit Immanuel Kant beschäftigt hat. Diese Person hat so gut wie keine anderen Philosophen gelesen und hat sich auch nur widerwillig mit den Verweisen Kants beschäftigt.

Keine Sekundärliteratur oder Philosophen, die sich ebenso mit Kant beschäftigten. Dass da etwas außerhalb dieses Kant-Universums sein könnte wird nicht wirklich wahr genommen.


Ein ähnlicher Vergleich oder die passende Frage dazu wäre:

Was hat man als Kind an Essen nicht gemocht?

Mag man es heute noch immer nicht?

Hat man es denn schon mal wieder probiert und wenn nicht: Warum nicht?


Es könnte doch sein, was einem als Kind ganz furchtbar geschmeckt hat, heute eine Delikatesse für einen sein könnte. Wenn man es jedoch nicht ausprobiert, dann verschließt man sich dem Möglichen, also dem, was sein könnte.


Die ältere Dame hätte sich vielleicht doch für ein anderes Häuschen entschieden, wenn sie nicht so fixiert gewesen wäre und hätte dort vielleicht einen alten Freund oder die Liebe ihres Lebens treffen können.

Natürlich sind das nur Theorien und wir wissen nicht, was hätte sein können. Jedoch sollte uns klar sein, dass wir uns und unsere Möglichkeiten limitieren, wenn wir uns nicht hin und wieder die Zeit nehmen um zu schauen, wie wir uns verhalten und ob dieses Verhalten nicht vielleicht festgefahren ist.


Festgefahrenes Verhalten sollte aber nicht mit Beständigkeit verwechselt werden. Mache ich etwas beständiges, wie jedes Wochenende Qi Gong, gehe mehrmals in der Woche zum Sport oder treffe mich zu regelmäßigen Zeiten mit Freunden, dann ist das nicht unbedingt negativ. Dabei handelt es sich eher um regelmäßig auftretende Punkte, an denen ich ein Ziel verfolge. Dies geschieht dann jedoch nicht rund um die Uhr, sondern zu bestimmten Zeiten.


Anders wird es dann wieder, wenn genau diese einzelnen Punkte eine immer stärkere Gewichtung bekommen, also wenn man bspw. nicht nur regelmäßig den Sport macht, sondern auch nur das glaubt, was der Trainer sagt. Es quasi als allmächtiges Gesetz wahrnimmt, das nicht kritisch hinterfragt werden darf. Selbst wenn andere Trainer sinnvolles sagen und mit Studien belegen können, dann haben sie dennoch Unrecht oder zumindest nicht so sehr Recht, wie der eigene Trainer.

Somit wird das Verhalten festgefahren und man selbst betriebsblind.


Also sollten wir unsere Handlungen und Verhaltensweisen immer mal wieder überprüfen und hinterfragen, damit wir uns nicht Möglichkeiten entgehen lassen, die unser Leben vielleicht bereichern könnten.

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Es gibt viel zu tun

Gleich mal einen neuen Text anfertigen über unsere eingefahrenen Gewohnheiten.
Selbstreflexion ist schon was interessantes.

Danach noch ein Interview vorbereiten; welches ich mit einer, wie ich finde, sehr interessanten Person führen darf. Etwas Geheimniskrämerei muss sein ;)

Und am Wochenende gibt es dann auch mehr, zum schon angekündigten, Kooperationspartner.

Ick freu mir :)

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Digital Detox

Schon länger habe ich mir Gedanken über das Internet und die wahnsinnige Informationsflut gemacht, der man damit immer wieder ausgesetzt, sich dessen aber gar nicht mehr so bewusst ist.


Täglich nutzen fast alle von uns, sowohl privat, als auch beruflich das Internet, sei es per Mail, Whatsapp, Facebook, Instagramm, Twitter und noch viele Möglichkeiten mehr.

Wir wollen – oder müssen – für alle anderen ständig erreichbar sein. Sei es am Computer oder wenn das nicht geht, unbedingt am Smartphone, damit wir auch unterwegs „mobil“ sind, wie uns auch die Werbung immer wieder suggeriert.


Doch nicht nur das, besser noch wir sind rund um die Uhr erreichbar, sei es für den Arbeitgeber oder die Freunde. Da kann der Freund auch ruhig mal betrunken Nachts um 3 Uhr anrufen und fragen, wie es denn einem so geht oder dem Chef fällt noch etwas ganz wichtiges ein, was am nächsten Morgen unbedingt in der Firma besprochen werden muss.


Dass so ein Verhalten auf Dauer nicht gesund ist, zeigen die in Süd-Korea entstandenen Kliniken gegen Internetsucht, die genau aus dieser Suchtproblematik entstanden sind. Diese Kliniken behandeln nicht nur junge, internetsüchtige Menschen, sondern auch Menschen mittleren und hohen Alters, wobei der Schwerpunkt aber bei der jungen Generation liegen wird.


So soll das Gehirn durch übermäßige Nutzung Schaden nehmen, was u. a. durch eine Reduzierung des Medienkonsums reversibel ist, jedoch seine Zeit dauert. Natürlich gibt es dazu in solchen Kliniken auch gleich die richtigen Therapien. Da ich aber kein Neurowissenschaftler bin, weiß ich noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Aber die Therapien in diesen Kliniken sollen hier auch nicht das Thema sein. Interessant finde ich nur, dass ich in unserer Medienlandschaft noch nichts tiefer gehendes über diese Thematik gehört, gesehen oder gelesen habe.


Während meines Studiums habe ich fälschlicherweise mal ein Seminar von Pädagogen besucht, in dem die psychische Hygiene das Thema war. Dort wurde die Frage gestellt, ob jemand zu seiner Schulzeit einen Lehrer hatte, der etwas mehr trank – oder einfach gesagt: ein Alkoholproblem hatte. Bis auf zwei oder drei meldeten sich alle der Studenten (ca. 40 – 50).

Da jetzt nicht alle auf dieselbe Schule gingen, ist diese Anzahl schon sehr massiv. Vor allem, weil die Schüler es mitbekommen, dass der Lehrer ein Problem hat. Der bei den Lehrern auftretende Alkoholismus hat definitiv mit der psychischen Hygiene zu tun, so der Dozent des Seminars. Umso wichtiger ist es, dass man diese Hygiene praktiziert.


Abschalten und entspannen ist hier das Stichwort. Die Arbeit, Arbeit sein lassen, egal was da kommt. Wenn der Chef einem Nachts, kurz bevor man ins Bett gehen will, eine Mail zuschickt, dann ist das für den Schlaf nicht besonders förderlich.

Das kann sogar bis zum digitalen Burnout gehen. Letztens habe ich genau über dieses Thema eine Dokumentation gesehen und wer jetzt sagt, dass das alles doch vielleicht etwas überbewertet wird, der liegt falsch.

Als Beispiel wurde eine Frau benannt, die sich aufgrund dieser massiven Informationsflut, sogar das Leben nehmen wollte, weil sie dagegen einfach nicht ankam. Sie sollte unerledigte Arbeit mit nach Hause nehmen und außerdem immer so schnell wie möglich auf die Mails ihrer Kollegen und Vorgesetzten antworten, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Antwortete sie mal nicht, weil sie es zeitlich nicht schaffte oder auch mal ihre Ruhe brauchte, dann kam kurze Zeit später die nächste Mail, die zum einen als wichtig markiert wurde und sie gefragt wurde, warum sie noch nicht nicht auf die vorangegangene Mail geantwortet hat.


Man kann also sehr gut erkennen, was für ein Druck auf den einen oder anderen Menschen aufgebaut wird, der dann irgendwann einfach nicht mehr kann.

Dass ein Mitarbeiter, der ständig unter Druck gesetzt wird und keine Ruhezeiten findet, weil er ständig von der Arbeit belästigt wird, haben einige Chefs noch nicht verstanden.


Andere hingegen schon. Wie z.B. in Frankreich, wo sich Firmen zusammengeschlossen und eine Konvention unterzeichnet haben, die sich für diese Ruhezeiten einsetzt.

Die Firmen verpflichten sich damit auch, dass sie diese Regeln einhalten und zum Wohl des Arbeiters umsetzen.

Was sich erst mal wie eine leere Floskel anhört, wird aber wirklich in die Tat umgesetzt. Sei es, dass man bspw. ab 21 Uhr keine Mails mehr verschicken darf oder beantworten soll, die sich auf die Arbeit beziehen. Das heißt auch, dass die Vorgesetzten als gutes Beispiel vorangehen und dementsprechend, ab 21 Uhr niemandem mehr von Arbeit eine Mail schicken. Gleichzeitig ist der Angestellte ab dieser Uhrzeit der Arbeit gegenüber zu nichts mehr verpflichtet.

Es gibt dazu noch einige weitere Regeln, aber diese soll nur einmal verdeutlichen, was die Firmen unternehmen, damit sich der Angestellte auch wirklich ausruhen kann; denn niemand der ständig von Arbeit unter Druck gesetzt wird, ist eine gute und effiziente Arbeitskraft.


Dieser Gedankengang kommt aber nur sehr langsam in der Arbeitswelt an. Dafür entstehen jedoch immer mehr „Digital Detox Parties“, für die Leute, die etwas Abstand nehmen wollen von den digitalen Medien.


Um noch kurz auf diese Begrifflichkeit einzugehen: Digital Detox kann verstanden werden als „digitale Entgiftung“ oder „digitales Entgiften“.

Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Der eine versucht sich gänzlich den digitalen Medien zu entziehen und der andere stellt sich einige Regeln für den Alltag auf, um nicht dauerhaft den Medien zu verfallen.


Solche Parties kann man sich ungefähr so vorstellen, dass dabei jeder ein Hobby von sich oder etwas was diese Person gerne mag (ausgenommen digitale Medien) vorstellt und somit alle sich etwas zu erzählen und zu erfahren haben. Handys, Laptops und alles in dieser Art ist dabei nicht gestattet. Das Ganze hat etwas von einem Mini-Festival.


Natürlich kosten diese Parties oder Seminare auch etwas und das nicht zu knapp. Doch bevor man auf diesen teuren Hippster-Zug aufspringt, kann man auch viel einfacher und günstiger für sich selbst Regeln oder eine Art Filter aufstellen, damit man auch genügend Ruhe und Freiraum bekommt.

Zum Beispiel kann man aufhören ab der Uhrzeit X nach seinen Mails zu schauen oder sagt sich ab der Uhrzeit Y gehe ich in keine sozialen Medien mehr und stelle somit auch die Kontaktmöglichkeiten ab.

Wichtig ist nur, dass man auch wirklich versucht daran zu halten. Dass man dann doch vielleicht mal gegen seine eigene Regel verstößt, kann passieren, aber wenn man sich wirklich daran halten will, dann verfolgt man am nächsten Tag diese wieder und gibt nicht komplett auf.

Es geht auch weniger darum sich strikt an die Regeln zu halten, sondern eine Distanz zwischen den Medien und sich selbst zu schaffen, bei der man merkt, wie wenig man sie braucht und ihr somit das Suchtpotential nimmt.

Ich habe mir z.B. angewöhnt, wenn ich, wie jetzt an diesem Text schreibe, mein E-Mailprogramm auszuschalten und mich in keinen sozialen Medien zu befinden, so dass ich mich nur auf eine Aufgabe konzentrieren kann und nicht immer wieder abgelenkt werde. Das hört sich zwar simpel an, kann aber schon viel ausmachen.


Man kann sich von der massiven Informationsflut und ständigen Erreichbarkeit erholen, wenn man es denn möchte. Wir leben zwar in einem digitalen Zeitalter, in dem alles mit allem und jedem verbunden ist, aber auch hier gilt das Zitat von Paracelsus:


Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis [sic] machts, daß ein Ding kein Gift sei.(zeno.org, Paracelsus, Septem Defensiones, Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte)


Überdenken wir doch einfach mal wieder, wie sehr wir in den Medien gefangen sind und wie sehr sie unseren Alltag beanspruchen oder ob wir uns gewisse Freiräume zurückholen wollen, die wir freiwillig aufgegeben haben.


Oder wie auch die Internetsendung Fernsehkritik.tv regelmäßig drauf hinweist:


Einfach mal wieder abschalten.

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Semikolon-Projekt

Schon vor einigen Monaten bin ich über eine „neue“ Kuriosität gestolpert, denn immer wieder sah ich mal hier, mal da Bilder von Menschen, die sich ein Semikolon haben tätowieren lassen. Erst dachte ich mir nicht viel dabei und habe mich dementsprechend nicht wirklich um eine Erforschung dieses Themas bemüht.
Doch da ich von einem Freund kurzzeitig darüber sprach, habe ich mir überlegt, mal zu schauen, wobei es sich denn dabei eigentlich so handelt.

Dazu habe ich mir dann mal diverse Internetseiten vorgenommen, die darüber (inhaltlich - mal besser, mal schlechter und manchmal sehr schlecht) geschrieben haben. Dann suchte ich nach der Seite des Projektes selbst und fand sie auf Facebook bzw. auf ihrer eigenen Homepage.

Dabei kam heraus, dass es dieses Projekt schon seit 2013 gibt und von der Amerikanerin Amy Bleuel ins Leben gerufen wurde. Das tat sie, weil sie ihren Vater ehren wollte, der Selbstmord begangen hatte.
Es wurde daraufhin von anderen als Symbol angesehen und zwar dahingehend, dass es viele Personen gibt, die psychische Probleme haben, wie bspw. Selbstmordgedanken.
Mit der Zeit wurde es immer mehr ein Zeichen für viele Menschen und weniger ein Symbol, um nur eine Person zu ehren.
Da sich immer mehr Menschen meldeten, die selbst Probleme, wie Borderline, Depressionen, aber auch die angesprochenen Selbstmordgedanken usw. hatten bzw. haben, wurde das Semikolon für diese Bewegung zu einer Inspiration weiterzuleben.

Project Semicolon is a faith-based movement dedicated to presenting hope and love for those who are struggling with depression, suicide, addiction and self-injury. Project Semicolon exists to encourage, love and inspire.“

So steht es auf deren Seite. Es hat also eine Wandlung stattgefunden, was das Symbol als solches angeht.
Jedoch wird auf deren Seite auch darauf hingewiesen, dass es sich zum einen um eine karitative Organisation handelt und zum anderen nicht verwechselt werden sollte mit den dafür zuständigen Hilfe-Hotlines, da die Organisatoren keinerlei Ausbildung in diesem Bereich haben oder Hilfe anbieten.

Viele Seiten, die ich mir dazu angeschaut habe, schrieben einen ähnlichen Satz, der auch auf der Homepage des Projektes stehen soll (ich jedoch nicht gefunden habe):

Ein Semikolon wird genutzt, wenn ein Autor seinen Satz eigentlich hätte beenden können, aber gewählt hat, es nicht zu tun. Der Autor bist du und dieser Satz ist dein Leben.

Diese Aussage finde ich etwas befremdlich und das auf mehreren Ebenen, wobei der Ansatz natürlich eine gute Idee ist.
Erstmal gehe ich davon aus, dass mein Leben nicht nur ein Satz ist, sondern mindestens ein Buch füllt, hoffentlich auch mehr als nur eines.
Der Aussage stimme ich zumindest im sartrischen Teil zu, dass man der Schöpfer des eigenen Ichs ist – wobei Sartre das sicherlich anders gemeint hat, als es der Satz darstellt. Wer sich etwas mehr mit Sartre beschäftigt hat, wird wissen was ich meine, ist jetzt aber auch weniger von Bedeutung, daher gehe ich darauf nicht weiter ein.

Doch besonders irritiert mich die Idee des Semikolons im Zusammenhang mit der Aussage, dass es sich dabei um das eigene Leben handeln würde.
Das rührt u.a. von einem Kommentar auf einer Seite bezüglich des Projektes her.
Dort schrieb eine Dame:
Es gibt die Regel, dass man dann ein Semikolon setzt, wenn ein Punkt zu viel und ein Komma zu wenig ist.
- Der Tod zu viel und das Leben zu wenig -?

Genauer gesagt, kann man ein Semikolon setzen, wenn man möchte, ist jedoch nicht gezwungen. Eigentlich wird es genutzt um zwei gleichrangige Sätze oder Wortgruppen miteinander zu verbinden. Es wirkt dabei stärker als ein Komma, aber schwächer als ein Punkt.
In der griechischen Sprache wird das Semikolon als Fragezeichen benutzt. Hat also dort einen völlig anderen Bezug, als z.B. in Amerika oder Deutschland.
Aber gut, das ist ja jetzt kein Hauptkriterium etwas zu benutzen, schließlich sind die Zeichen, die wir benutzen, so vielfältig wie die Menschen der Erde.

Dennoch musste ich über den Kommentar, den die Dame da auf der einen Seite von sich gab, nachdenken. Wir haben einen Satz der für sich alleine stehen kann. Dieser ist Symbol des Lebens bzw. der Lebensspanne.
Der Punkt steht für das Beenden des Satzes, also den Tod. Das Semikolon soll nun die Funktion haben zwei Sätze zu verbinden, die auch alleine stehen könnten. Das Komma hingegen ist zu schwach den Satz zu verbinden oder weiterzuführen. Es benötigt das Semikolon um zu funktionieren; wobei ja heutzutage auch lieber ein Punkt gemacht wird im Journalismus. Meistens wird das dann durch bessere Lesbarkeit verteidigt.

Wie man vielleicht sehen kann, tue ich mich doch recht schwer mich zu diesem Gedankengang mitreißen zu lassen, weil er mir einfach den Eindruck vermittelt, dass er irgendwie zusammengeschustert wurde.
Mir kommen dabei schnell selfi-knipsende Hipster in den Sinn, die weniger an dem Inhalt interessiert sind, sondern vielmehr an der Selbstdarstellung und der potentiellen Zusammengehörigkeit.
Man kann das gut mit YOLO(you only live once) vergleichen, das eine Zeit lang in aller Munde und eigentlich vorher unter „Carpe diem“(lat. „nutze den Tag“) bekannt war.

Natürlich ist es eine nette Geste, wenn sich Menschen zusammenschließen und sich dahingehend positiv äußern, dass das Leben weitergelebt werden soll. Ebenso, wer Hilfe benötigt, sich diese besorgt und nicht weiter verkriecht.
Auch darauf Aufmerksam zu machen, dass es sich bei vielen psychischen Störungen um ein gesellschaftliches Tabuthema handelt, ist keinesfalls verkehrt, denn ich sehe es immer wieder, wie Menschen es unangenehm ist, wenn s