Blog - Archiv 2014


Für Interessierte die ältere meiner Beiträge durchstöbern möchten

Blog-Gedanken

Die Entstehung meiner Seite hat einiges an Zeit gekostet, dennoch hatte ich immer im Hinterkopf, dass den Philosophie-Interessierten das eine oder andere Alltags-Thema reizen könnte.

Zwar gibt es viele Seiten die sich mit Philosophie beschäftigen, jedoch werden manche davon nur sehr sporadisch geführt und andere wurden schon ganz aufgegeben. 

Als Philosoph ist es aber meine Aufgabe die Philosophie in den Alltag zu bringen und nicht ständig über theoretische Konzepte nachzudenken, die in der Praxis potentiell keinen Platz haben.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden diesen Blog zu führen.

 

Ich hoffe sehr, dass dem einen oder anderen dieser Blog gefallen wird.

Natürlich kann man über einen Blog auch Diskussionen und Dialoge führen, jedoch soll das nicht das primäre Ziel sein, sondern dabei geht es eher um die Anregung der Gedanken und neue Sichtweisen.

 

Vielleicht finden sich ja einige regelmäßige Leser - freuen würde es mich allemal.

 

Viele Grüße

 

M. Rosenbaum

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Das Hinterfragen

In den letzten Tagen wurde ich regelrecht zugeschmissen mit neuen und alten Studien über die verschiedensten Themen: Milch, Diäten, Arbeitslosigkeit von Akademikern, Ernährung, Glück, Sport usw.


Natürlich wird schnell auf Studien oder Statistiken gepocht, wenn es um Diskussionen geht, da Studien und Statistiken etwas wissenschaftliches sind und dementsprechend Gewicht haben (sollten).

An sich ist das auch verständlich, denn schließlich erforschen wir Menschen so gut wie alles. Das Universum, den Meeresboden, Urwälder oder wir forschen danach, warum das Forschen so viel Geld kostet und um dem noch einen drauf zu setzen forschen wir nach, warum das Forschen nach dem Forschen so viel Geld kostet.


Hört sich komisch an, ist aber vor einigen Jahren mal durch die Medien gegeistert.

Erst wurde etwas erforscht, dann wollte jemand wissen, warum das denn so viel kostet und hat eine neue Studie ins Leben gerufen, um genau das herauszufinden. Diese Studie hat jedoch auch eine Menge Geld eingenommen und somit wurde eine weitere Studie geschaffen, die wiederum das herausfinden sollte.


Früher nannte man so etwas Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Was am Ende herausgekommen ist weiß ich nicht, aber wahrscheinlich, dass es einfach nur Unmengen an Geld gekostet haben wird.

Hätte man auch ohne Studie herausfinden können...


Doch können wir Studien immer blind vertrauen? Wenn der Moderator aus dem Fernseher uns das einfach so nebenbei erzählt oder uns die Zeitung wahrmachen möchte?


Als Philosoph betrachte ich oftmals viele Dinge kritisch.

Mal weil ich mit der Antwort nicht zufrieden bin und mal weil ich mit der Antwort zufrieden bin. Außerdem ist es die Neugier die den Philosophen hinterfragen lässt.


Aber was sagen uns Studien und Statistiken eigentlich? Können wir ihnen trauen oder sollen wir sie gänzlich ignorieren?

Oftmals geben sie nur einen Zustand wieder der zeitlich und faktisch begrenzt ist.


Nehmen wir mal eine theoretische Statistik: Es werden 1000 Menschen, die willkürlich ausgewählt wurden) zum Thema Schlafverhalten befragt. 60% davon geben an, dass sie immer wieder Schlafstörungen haben, 20% haben sogar einen Schlafmangel und die restlichen 20% schlafen ausgewogen.


Als Ergebnis könnte man auf folgendes kommen: 80% der Menschen haben Schlafstörungen, davon sogar 20% einen Schlafmangel. Das heißt 80% beziehen sich dann nicht mehr nur auf die Befragten, sondern werden verallgemeinert auf alle Menschen (z. B. In Deutschland) bezogen.


Da tritt schon das erste Problem auf – es wurden nur 1000 Menschen befragt. Selbst wenn es 20.000 Menschen wären, hat man immer noch keine Garantie dafür, dass man auch durch alle Gesellschaftsschichten Menschen befragen konnte.

Die gleiche Befragung könnte auch ergeben, dass 80% der Befragten sehr gut schlafen. Es kommt immer darauf an wen man trifft und befragt.


Zugegeben, das ist ein recht simples Beispiel; aber es soll eigentlich nur verdeutlichen, dass Statistiken und Studien nicht immer das aussagen, was auch wirklich der Wahrheitsnähe entspricht.

Manchmal kommt es auch darauf an, wer die Studie oder Statistik in Auftrag gegeben hat und welches Ergebnis man haben möchte.


Nehmen wir ein anderes Beispiel, womit letztens versucht hat, mir gegenüber, zu argumentieren.


Laut einem Artikel der Zeitung „Die Zeit“ soll die Arbeitslosigkeit von Akademikern bei 2,4% liegen.

Hört sich ja erst mal wahnsinnig gut an und animiert ja fast dazu, sich gleich in einer Uni einzuschreiben und los zu studieren. 2,4% hört sich fast zu schön an um wahr zu sein.


Doch was passiert eigentlich, wenn man sich diese Statistik mal genauer anschaut?

Wer gilt denn als offiziell arbeitslos? Es sind die Menschen, die sich bei den jeweiligen Behörden als arbeitslos melden. Man muss also aktiv werden. Das machen jedoch nicht alle und die Gründe können unterschiedlich sein. Der eine möchte nicht als arbeitslos gelten, der andere hat Angst vor Repressalien oder ihm ist der Aufwand zu viel.


Dann haben wir die Personen, die z. B. Hartz4 empfangen. Nicht jeder der diese Zuwendung bekommt, gilt auch gleich als arbeitslos. Einige sind „formal“ nicht arbeitslos; das geschieht bspw. wenn jemand eine Weiterbildung oder Umschulung macht (das kann man auch schon als Empfänger von ALG I). Das kann bei Akademikern ganz schnell mal passieren, weil viele als eher schwer vermittelbar gelten.


Auch darf man nicht vergessen, dass der eine oder andere krank werden kann und dementsprechend nicht in der Statistik auftaucht. Gerade bei Akademikern ist das Potential höher an einer „Gemüts- oder Geisteskrankheit“ zu erkranken, als es bei Nicht-Akademikern der Fall ist, wie eine Studie herausgefunden hat.

Das heißt, ein Akademiker der z.B. an Depressionen leidet und sich in Behandlung befindet, kann daher als für den Arbeitsmarkt nicht verfügbar gelten und fällt somit ebenso aus der Statistik.


Wobei man alleine bei diesem Thema noch einiges dafür und dagegen schreiben kann. Aber darauf kann ich vielleicht in einem späteren Artikel drauf eingehen.


Wenn man sich nun die verschiedenen Gründe anschaut, warum jemand nicht als arbeitslos deklariert werden kann, so wird einem schnell klar, dass es sich dabei um keine 2,4% mehr handeln kann, sondern wahrscheinlich viel höher liegt. Um wie viel dieser Wert abweicht lässt sich nur erahnen.

Plötzlich haben die 2,4% einen faden Beigeschmack bekommen, weil sie gar nicht mehr dem entsprechen, was uns suggeriert wurde.


Philosophen und Philosophiebegeisterte haben daher die Aufgabe alles zu hinterfragen, oftmals geschieht das ganz automatisch. (In diesem Fall war es etwas simples wie Statistiken und Studien.)

Jedoch kann das an sich jeder einfach mal tun, indem er sich einfach mal in seiner Umgebung umschaut und überlegt von wo z. B. die meisten Informationen bezogen werden; um diese dann einfach mal genauer anzuschauen und zu überlegen, ob die Informationen einfach so ungefiltert den eigenen Geist erreichen.

Vor einigen Monaten sagte bspw. der Moderator in den Nachrichten „[...] potentiell waren es die und die ...“

Das heißt übersetzt, dass man es nicht wirklich weiß, aber erst mal auf blauen Dunst etwas vermutet und notfalls kann man die Zuschauer schon mal auf die Theorie einstimmen.


Daher: hinterfragen, überlegen, denken, forschen. Man muss nicht gleich schlussfolgern, sondern es reicht erst mal, wenn man sich die Gegebenheiten ansieht und möglicherweise neue Theorien entwickelt. Wobei letzteres aber nicht immer zwingend notwendig ist.


In einem meiner späteren Artikel werde ich auf dieses Thema noch einmal zurückkehren.

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Buchempfehlung

Da in den letzten Wochen und Monaten eine intensivere politische Diskussion über unterschiedliche Religionen, Zusammenschlüsse von Gruppierungen, mediale Angst und Unterschiede von Völkern bekundet wird, möchte ich heute, zusätzlich zum Buch des Monats, ein weiteres Buch vorstellen.


Keine Angst ich werde mich hier weder politisch äußern, noch sagen was in dem Falle gut oder schlecht ist, sondern es geht vielmehr darum, dass hinterfragt werden sollte, warum verhalten wir uns so, wie wir uns verhalten.


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"Gender mich nicht voll . . ."

Vor Kurzem bin ich auf diesen Satz gestoßen, der mich wieder einmal anfangen lies zu grübeln.

 

Hört sich komisch an, wenn man so etwas liest, nicht wahr?

Gender mich nicht voll...

Ein Gemisch aus englischen und deutschen Wörtern zu einem Satz zusammengefasst, bei dem man sich erst mal überlegen muss, was er eigentlich im eigentlichen Sinn bedeutet.

 

Umgeformt könnte man sagen „Nerv mich nicht, mit deiner Geschlechtsdefinition“ oder „Störe mich nicht mit deiner (Be-)Sonderheit“.

 

Gut, das könnte man jetzt so stehen lassen, wenn da nicht gleich die nächste Frage auftauchen würde: „Wer oder was nervt einen mit seiner Definition und warum?

 

Aber fangen wir doch erst mal mit dem „Wo?“ an. Gestoßen bin ich auf den Satz bei Facebook. Dort tummeln sich viele Menschen und diese schließen sich dann gerne in Gruppen zusammen. Vielleicht weil man das gleiche Hobby hat oder eine ähnliche Gesinnung oder sich einfach mit Unbekannten austauschen möchte, die dann irgendwann zu Bekannten und Freunden werden.

 

So weit, so gut – und verständlich.

 

Bei diesen Gruppen gibt es dann die eine oder andere, die z.B. auf Traditionen pocht. Auch das ist nachvollziehbar, da es sich um „Kulturgüter“ handeln kann, wie bestimmte Festivitäten, Zusammenkünfte, Musik, Sprache oder andere Dinge, die eine Kultur ausmacht.

Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen, denn unterschiedliche Kulturen und Völker haben verschiedene Phasen der Zeit durchlaufen und somit Veränderungen erlebt, so dass die jeweilige Kultur zu der geworden ist, wie sie heute ist.

 

Doch scheint es den einen oder anderen zu geben, der sich durch heutige Veränderungen in seiner Tradition bedroht sieht. Ein beliebter Satz, den der eine oder andere schon mal auf Arbeit gehört haben wird, ist: „Das haben wir schon immer so gemacht.

 

Vom Prinzip her ist das ja auch verständlich: Man hat etwas ausprobiert, gemerkt, dass es funktioniert oder eben nicht und es dann entweder beibehalten oder verworfen. Das geschieht oft in unserem Leben und in unseren Tagesabläufen, damit wir einfach und schnell zu dem Ergebnis kommen, das wir uns wünschen.

Wenn dann jemand neues z.B. ins Büro kommt, bestimmte Abläufe als kompliziert und veraltet erachtet und es besser machen möchte, damit es einfacher wird, stoppt man diesen in der Regel sehr schnell mit besagtem Satz. Die Kreativität wird gehemmt und potentiell werden neue Ideen gar nicht erst ausgearbeitet. Somit kann es sein, dass wiederum andere Ideen gar nicht erst erdacht werden. Die Weiterentwicklung wird damit zwar nicht aufgehalten, jedoch für einige Zeit ein Riegel vorgeschoben.

 

Dabei geht es aber nur um kleine „Bürotraditionen“.

Andere Gruppierungen beziehen sich da nicht nur auf das Büro und die dortigen Abläufe, sondern gehen viel weiter.

 

Um nochmal auf Facebook zurück zu kommen: Seit diesem Jahr (2014) kann man sein Geschlecht bzw. seine Sexualität dort viel genauer bestimmen. Zuvor gab es nur männlich oder weiblich. Jetzt gibt es 56 oder 60 (die Medien sind sich da nicht ganz einig) neue Geschlechter und sexuelle Ausrichtungen.

Das ist für viele Menschen, die sich als Person genauer definieren und darstellen möchten wichtig. Zumal Facebook diese Möglichkeit gar nicht zugelassen hätte, wenn die Nachfrage nicht so groß gewesen wäre.

Es gibt also einen Bedarf danach, dass Menschen sich definieren oder nach Sartre „sich selber schaffen“.

 

Gleichzeitig gibt es aber Personen, die der Meinung sind, dass andere Menschen, außer einer gegebenen Mann-Frau-Verteilung nicht weiter zu wählen haben, da es sich dabei nun ja mal um die traditionelle Geschlechter-(Rollen-)Verteilung handelt.

Mit dieser traditionellen Verteilung (und Verteidigung) tue ich mich ehrlich gesagt etwas schwer. Das hat verschiedene Gründe:

 

Zum einen gab es sei es im alten Ägypten, in der Antike, im Mittelalter oder in der Zeit der Aufklärung immer wieder Menschen, die sich als anders empfanden als die Menschen um sie herum oder fanden vielleicht sogar in ihrem Umfeld Menschen die sich ähnlich verhielten und fühlten. Doch in bestimmten Zeitabständen wurde immer wieder nach Sündenböcken gesucht oder es wurde eine Tradition als die allerwichtigste gehalten und demnach auch ihre Regeln als höchste angesehen.

In diesen Traditionen war oftmals kein Platz für „Andersartigkeit“; wer anders war, der war keiner von den Menschen der Gesellschaft – um es mal drastisch auszudrücken.

 

Daher wurde dies oftmals verheimlicht und gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Für die Öffentlichkeit wurde dann eben eine Rolle angenommen, die nur im Verborgenen zum Vorschein kam. Das heißt, dass diese Menschen nicht sie selbst sein konnten, aus Angst vor Repressalien oder sogar dem Tod; und das nur, weil sie nicht in das vorgegebene Weltbild der Gesellschaft passten.

 

Zum anderen leben wir heute in einer (eigentlich) aufgeklärten Gesellschaft, was bedeutet, dass wir das Fremde, uns unbekannte, nicht sofort zurückweisen, sondern versuchen ein Verständnis zu entwickeln worum es sich handelt. So können wir die Welt ein Stück mehr erfassen und verstehen.

Gleichzeitig leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit und es wird immer schwieriger alle Informationen zu erfassen und zu verarbeiten. Das Neue wird dabei vielleicht sogar als zu schnell wahrgenommen und nicht nur das, es wird, weil es in seiner Fülle nicht gänzlich erfasst werden kann, als bedrohlich angesehen; wie ein riesiger Berg der sich vor einem auftürmt und unbezwingbar erscheint.

 

Gender mich nicht voll“ ist daher Ausdruck dieser Angst und des Unvermögens dieses Neue zuzulassen. Aus Angst muss derjenige sich an etwas festhalten und da liegt es nahe, sich an etwas zu halten „was schon immer funktioniert hat“ (das machen wir schon immer so) – Traditionen.

Durch das ausleben und pochen auf bestimmte Lebenstraditionen wird damit die Angst und die Unfähigkeit ausgedrückt sich auf das Neue einzulassen. Dabei ist die Tradition als solche nur ein Hilfsmittel, es geht eigentlich gar nicht um sie selbst, sondern ist wie ein Ruhepol, ein Schutzschild oder der Punkt Null von dem alles ausgeht – man könnte auch sagen es ist das Nonplusultra aller Lebensweisen. Zumindest für den, der sich an diese Tradition klammert.

 

Es geht an sich ja erst mal keine wirkliche Gefahr davon aus, wenn man sein Geschlecht, seine Sexualität oder sich selbst definieren möchte. Man greift ja nicht mal in das Privatleben anderer dabei ein, sondern versucht ganz man selbst zu sein. So, wie es einem immer wieder gesagt wird „Sei du selbst“.

Dennoch muss derjenige, der sich bedroht fühlt und Angst hat, diese begründen – dabei geht es aber nicht um das öffentliche Eingestehen dieser Furcht, sondern geschieht in diesem Falle z.B. durch die Verteidigung des traditionellen Rollenbildes von Mann und Frau. Aber auch durch verschwörungstheoretische Ideen wie bspw. dass eine Weltregierung versucht das traditionelle Rollenbild verschwinden zu lassen, damit man den Menschen als solchen besser kontrollieren kann.

 

Am Ende sind solche Ideen zwar ein nettes Gedankenspiel, jedoch ist die Angst und das Unvermögen klar erkennbar. Die schnelllebige Zeit und Veränderung verschreckt einige Menschen. Es ist zu viel Neues auf einmal.

 

Gender mich nicht voll“ ist der absolute Ausdruck dieser Furcht und engt damit schnell den Horizont ein. Wenn wir Furcht vor etwas haben, dann rennen wir weg oder versuchen uns klein zu machen oder wir versuchen es zu bekämpfen. Wenn man sich die Punkte mal einzeln anschaut, dann wird die dahintersteckende Symbolik ziemlich interessant:

 

Wegrennen – das Objekt der Furcht wird kleiner und gerät dadurch in die Ferne, also in einen sicheren Abstand.

 

Sich klein machen – es wird versucht so wenig Angriffsfläche wie möglich zu haben, damit das was uns angreift oder bedroht nicht so leicht treffen kann.

 

Bekämpfen – das was uns Furcht bereitet oder was uns unverständlich ist, wird bekämpft, damit es dem Menschen keinen Schaden zufügt.

 

Einen wichtigen Punkt habe ich noch vergessen: Wenn der Mensch Angst hat, dann bleibt er auch gerne wie angewurzelt stehen.

Das Stehenbleiben – da kommen wir wieder in den Bereich des Festhaltens an etwas. In diesem Falle an Traditionen, Rollenbildern und Werten.

 

Wenn wir Werte nutzen, dann ist das notwendig, denn so haben wir es geschafft als Gesellschaft zusammenzuleben und uns zu entwickeln, dennoch sollten wir nicht vergessen, dass es hilfreich sein kann unsere Werte, Traditionen und Bilder zu überdenken, um uns weiterzuentwickeln.

 

Gender mich nicht voll“ ist somit ein vielfältiger Ausdruck der Angst vor Neuem und der schnelllebigen Zeit an sich; gleichzeitig ist die Tradition eine Begründung und Schutzschild für den Menschen, der sich versucht auf diese Weise verbalisieren.

 

Darüber nachzudenken - und ob es vielleicht ähnliche Fälle gibt, in denen wir uns selbst möglicherweise nicht auszudrücken wissen und somit versuchen einen Grund zu nutzen, der uns dabei hilft oder doch eher hindert das eigentliche Problem zu erfassen – das ist eine unserer Aufgaben als Mensch.

 

In einem späteren Artikel werde ich zu diesem Satz weitere Aspekte aufgreifen, da ich diesem bspw. weniger auf die Rollen von Mann und Frau eingegangen bin, sondern mich erstmal nur auf die Besonderheit dieses Satzes beziehen wollte.

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Alles ist viel besser mit Bluetooth

Der eine oder andere wird diesen Satz aus einer recht bekannten Fernsehserie kennen.

Dies war die Idee, als überlegt wurde, wie man für Blütenhaarspangen den Markt erweitern könnte.


Der Gedankengang hört sich erst mal ziemlich seltsam an, denn was würde man denn mit einer Haarspange wollen, die Bluetooth nutzt? Jedoch ist der Gedanke als solcher gar nicht mal so abwegig, denn heutzutage gibt es schon das eine oder andere Gerät, das mit dem Internet verbunden ist oder man es mit dem Handy verbinden kann.

Man „trackt“ sich selbst – also man sammelt Daten über das eigene Verhalten und versucht sein Leben zu optimieren. Das kann im Sport geschehen, beim Schlafen, bei der Arbeit oder jetzt auch beim Zähneputzen.


Vor einigen Tagen bin ich dabei auf die Werbung eines Herstellers gestoßen, dessen Zahnbürste so gut ist, dass sie sogar Zweifel beseitigt...

Bild von neuerdings.com


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Heute schon gegessen?

Eigentlich seltsame Frage oder? Der eine oder andere hat vielleicht noch nicht gegessen, hat es eben grade getan oder ist jetzt mitten dabei.

Für viele Menschen ist der Prozess des Essens ganz selbstverständlich.

Man steht morgens auf, isst vielleicht eine Kleinigkeit, später auf der Arbeit dann wieder und so zieht sich das den lieben langen Tag hin.

Manch einer beschäftigt sich intensiver mit seiner Ernährung, der andere weniger. Sportler bspw. werden sich etwas genauer damit auseinandersetzen, da es zu ihrem Lebensstil gehört.


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