Blog - Archiv 2018


Für Interessierte, die ältere meiner Beiträge durchstöbern möchten

Das Böse, nur eine Frage des Standpunktes?

 Ende des Jahres ist eine Sonderausgabe des Philosophie Magazins herausgekommen, mit dem Titel

 

Das Böse - Können wir es verstehen? Warum fasziniert es uns? Wie lässt es sich überwinden“

 

Das sind ziemlich viele Fragen auf einmal, aber als solches interessiert mich das Thema, auch psychologisch, sehr.

 

Die Ausgabe ist in mehrere Bereiche unterteilt, wie z.B. „Was ist das Böse“ oder „Das Böse lieben“. Doch ganz am Anfang gibt es eine chronologische Auflistung des Bösen; unterteilt in die Ideengeschichte, das Böse in der Kultur und gesellschaftliche und politische Ereignisse.

 

Das gefällt mir persönlich doch sehr, weil es einem, zumindest eine kleine Übersicht verschafft.

 

Natürlich ist es schwierig eine solche Chronologie aufzustellen, wenn man zuvor gar nicht definiert hat, was das Böse als solches überhaupt ist.

 

Susan Neiman (US-amerikanische Philosophin und Direktorin des Einstein Forums in Potsdam) versucht sich dem Thema etwas zu nähern, meint jedoch, dass es keine wirkliche Definition des Bösen geben (oder nur schwerlich geben) kann, weil man entweder dazu neigt, diese Definition extrem schwammig zu formulieren, so dass sie eigentlich nichts aussagt oder sie so spezifisch ist, dass dabei wichtige Eckpunkte (Phänomene) vergessen werden.

 

Als solches gibt es zwei Wege um das Böse zu definieren.

 

Der erste Weg sieht im Bösen etwas essentielles, das als Gegenpol zum guten wirkt. Klassischerweise kennt man es unter dem alten „Gut gegen Böse“ oder Gott gegen Teufel“.

 

Der zweite Weg hingegen sieht das Böse eher als das Fehlen von etwas Gutem verstanden, wie eine Art Mangel.

 

Aber alles in Allem sind solche Definitionen nur bedingt hilfreich, weil sie sich zwar dem Grundgedanken versuchen anzunähern, es aber nicht wirklich schaffen.


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Gewinnspiel

Heute habe ich insgesamt vier Karten (2x2) für den Film "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" erhalten, die ich an euch verschenken darf.

 

Die Teilnahme findet hier im Blog und auf Facebook statt.

 

Wenn ihr über den Blog teilnehmt, dann schickt mir einfach eine Nachricht über das Kontaktformular mit dem Stichwort "Mit Robert ins Kino".

 

Über Faceboook schickt ihr mir eine Nachricht, über die Denkatorium-Seite, mit der kurzen Nachricht "Mit Robert ins Kino".

 

Einsendeschluss ist Freitag, der 30.11.2018 um 23:59.

 

Am Wochenende werde ich die beiden glücklichen Gewinner ziehen und diese dann kurz darauf benachrichtigen.

 

Eine doppelte Teilnahme, erhöht nicht die Chance zu gewinnen ;)

 

Viel Glück :)


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- Zeit und das Erwachsenwerden -

Wie letztens schon erwähnt, wurde mir die Möglichkeit zuteil, den Film „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ zu sehen. Dieser ist seit dem 22. November 2018 in ausgewählten Kinos zu sehen.

 

Der Regisseur Philip Gröning hat sich bei diesem Film keine einfache Thematik vorgenommen - so viel sei gesagt.

 

Wir folgen dabei den beiden Geschwistern Elena und Robert. Elena bereitet sich auf ihre Abiturprüfung in Philosophie vor und ihr Bruder hilft ihr dabei.

 

So harmlos diese Szenerie beginnt, umso destruktiver und chaotischer wird das Ganze.

 

Alkoholmissbrauch, Gewalt, Vergewaltigung, Inzest, Chaos bis hin zum Mord findet man als physische Extreme in diesem Film.

 

Dabei geht es um unsere Jugend, die Zeit und die sich immerwährend verändernde Existenz. Gerade die Zeit, die ab und an, fast still zu stehen scheint, vergeht im nächsten Moment rasend schnell.


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Träumen Androiden von künstlichen Schafen?

Vor Kurzem kam die neue Abenteuer Philosophie heraus und gerade ein Thema hat es mir dabei angetan - die künstliche Intelligenz.
 
Wer diesen Blog verfolgt, weiß, dass ich gerade das Thema Transhumanismus und künstliche Intelligenz sehr interessant finde, weil es einfach so viel philosophisches Potential beinhaltet.
 
Im Fall der neuen Ausgabe wird danach gefragt, ob Androiden von künstlichen Schafen träumen.
 
Gerade weil die künstliche Intelligenz nun an dem Punkt ist, an der sie immer schnellere und größere Fortschritte macht, kommen damit auch immer mehr Fragen auf. Nicht zuletzt ethische Fragen und wie man im Alltag mit der künstlichen Intelligenz umgehen sollte.
 
Die Position des Menschen als solches wird dadurch neu bestimmt und das sollte sie auch, denn ansonsten werden wir ab einem Punkt nicht mehr mit dieser Intelligenz umgehen können und verlieren uns als solches.
Ebenso stellt sich die Frage nach einer ethischen Nutzung der künstlichen Intelligenz. Nicht mehr lange und sie wird sicherlich auch für das Militär eingesetzt. Wie und in welchem Umfang ist fraglich, aber denkbar.
 
Künstliche Intelligenz und Robotik kann uns den Alltag sicherlich erleichtern, kommt halt nur darauf an wie viel man davon in sein Leben lassen möchte. Es wird automatisch eine Gegenbewegung geben, die diese künstliche Intelligenz und Robotik gänzlich ablehnt; in gewisser Weise gibt es die schon heute, nur dass sie eben noch nicht so strukturiert ist, wie bspw. der Austausch zwischen Programmierern und Ingenieuren für künstliche Intelligenz.
In der Abenteuer Philosophie wird dabei besonders auf den Film bzw. das Buch „Blade Runner“ hingewiesen, der dahingehend philosophische, ethische und moralische Fragen aufwirft - und gerade in der heutigen zeit aktueller ist, denn je.

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Statistiken

Ich bin ja zumindest bedingt ein Fan von Satistiken und habe mir beim Denkatorium auch nie die Gedanken darüber gemacht, aber die immer weiter steigenden Besucherzahlen zeigen mir, dass es anscheinend doch ein gesteigertes Interesse an der Philosophie gibt - dass obwohl ich dieses Jahr vergleichsweise wenig geschrieben habe.

 

Dementsprechend werde ich mich jetzt wieder etwas stärker auf das Denkatorium konzentrieren und habe schon einiges an Ideen und Anfragen erhalten.

 

Das soll nur eine kurze Info (und ein kleiner Appetitanreiz) sein, für diejenigen, die den Blog intensiver verfolgen und freue mich über jeden Philosophieinteressierten.

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Zeit

Vor einigen Tagen sah ich (leider ohne den Anfang) eine Dokumentation auf arte, bei der es um Zeit ging.

 

Diese war recht interessant und inspirierte mich derart, dass ich nicht nur für mich darüber nachdenke, sondern auch etwas dazu schreibe.

 

Wie viele wissen, die mich und meine Schandtaten schon länger verfolgen, habe ich immer eine Menge um die Ohren.

 

Ständig arbeite ich an irgendwelchen Projekten und bin nur schlecht zu erreichen - obwohl ich an sich immer irgendwie erreichbar bin.

 

Einige meiner Projekte leiden darunter, weil ich ihnen nicht die volle Aufmerksamkeit, die ihnen zustünde, widmen kann.

 

Nehmen wir mal das Schreiben, dieses Jahr bin ich nicht zu wirklich vielen Artikeln imstande gewesen. Zwischendurch gab es mal ein Schreibtief, dann hatte ich zwar Ideen, aber nicht die nötige Zeit, weil die Priorität auf einem anderen Projekt lag, was meine Aufmerksamkeit abverlangte (Weiterbildung).


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Wandern

Einige Male habe ich angefangen einen Text zu schreiben, ihn jedoch immer wieder verworfen, weil er mir nicht sonderlich gefiel oder es irgendwie hakte, weil ich mit meinen Gedanken immer wieder wo anders war.

 

 

 

Dieses Wandern der Gedanken durch zu viele Projekte und zu wenig Zeit...

 

 

 

Manchmal vielleicht auch dadurch, dass man zu wenig abschalten kann, weil eben jene Projekte und Gedanken einen daran hindern.

 

 

 

Über das Wandern gibt es derzeit eine Sonderedition vom Philosophie Magazin. Das beschreibt nicht nur historisch - bezogen auf verschiedene Philosophen - das Wandern, sondern auch den Mehrwert in unserer heutigen Zeit.

 

 

 

Wandern darf man jedoch nicht als etwas zu eng gefasstes verstehen, sondern reicht vom Schaufensterbummel, über das Spazierengehen, bis hin zum Wandern durch Wälder usw.

 

 

 

Vor einiger Zeit las ich bspw. etwas über das Waldbaden - Shinrinyoku, was den Stressabbau unterstützt und die Entspannung steigern soll. Interessanterweise soll eine gewisse Entspannung sogar durch das Betrachten von Waldbildern hervorgerufen werden können.

 

 

 

Durch Städte fremder Länder zu spazieren und diese zu entdecken wird sicherlich auch einen wohltuenden Effekt haben, so man denn daran interessiert ist.

 

 

 

Letztes Jahr bin ich selbst mal im Harz wandern gewesen, dort bin ich den Hexenstieg entlanggewandert, wie es Goethe schon getan haben soll, wo er seine Inspiration für Faust erhielt - meine Vermutung ist ja, dass er von den Pilzen am Wegesrand genascht hat.

 

Dabei habe ich für mich herausgefunden, dass Wandern überhaupt nicht meins ist - ich bin ja eigentlich nicht einmal Fan vom Spazierengehen, weil ich durch das 21. Jahrhundert zu verwöhnt bin.

 


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Psychisch-Kranken-Gesetz

Mehrfach habe ich einen Text angefangen und ihn wieder verworfen.

 

Dabei geht es um das Thema des #Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes in Bayern, welcher glücklicherweise nur ein Entwurf ist und hoffentlich bald in der Tonne verschwindet.

 

Das Problem ist, dass ich nicht recht weiß wo ich anfangen soll diesen menschenverachtende Gesetzesentwurf zu beschreiben.

 

* Achtung – es folgt eine sehr zynische und absurde Betrachtungsweise dieses Gesetzesentwurfes *

 

Jemand, der psychisch krank ist und in einer Klinik war oder auch dauerhaft in Behandlung ist, soll der Polizei gemeldet und die Daten fünf Jahre gespeichert werden. (Als jemand, der sich ein wenig mit Datenschutzrecht auskennt, halte ich das auch datenschutzrechtlich für äußerst bedenklich...)

 

Dass heißt, wenn du mal einen Nervenzusammenbruch hattest, weil du auf Arbeit gemobbt wurdest oder weil du eine allgemeine Sinnkrise hast, dann werden deine Daten gesammelt und du hast für die nächsten Jahre einen Eintrag in deiner Akte. #akteneintragbestesleben


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Da isser wieder <.<

 

Endlich gibt es nach langer Zeit mal wieder einen kleinen post.

 

 

 

Damit diejenigen, die diese Seite doch etwas aktiver verfolgen und hypen, einfach mal wissen, was macht der bekloppte Onkel derzeit eigentlich so oder hat er aufgehört Philosoph zu sein? Nein und nein... oder so :D

 

 

 

Also ich habe mir eine gewisse Auszeit genommen, weil ich ursprünglich versuchen wollte ein Thema zu finden, was ich für meine Doktorarbeit benutzen kann und womit dann auch der jeweilige Professor einverstanden ist, denn die nehmen ja nicht jedes x-beliebige Thema, sondern da muss ja auch was hinter sein. Da kommt es dann eben auch drauf an, an welche Professoren man so gerät, ob man sich sympathisch ist oder wie eben das Thema so aussieht.

 

 

 

Das zieht sich länger hin, als erwartet und wird sich auch in Zukunft noch hinziehen, da die Themen nicht die richtigen zu sein scheinen oder nicht so viel Inhalt bieten, dass man daraus etwas schönes machen könnte.

 


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