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Immanuel Kants Grundbegriffe der Philosophie

Kant für Einsteiger – Grundbegriffe verständlich gemacht

Beschäftigt man sich in der Schule oder allgemein mit der Philosophie, dann trifft man relativ schnell auf einen Namen: Immanuel Kant.

Doch oftmals werden seine Ideen oder seine Philosophie recht kurz abgehandelt, was Kant noch ein wenig schwammiger macht. Das ist insofern problematisch, weil Kant so oder so schon schwierig zu verstehen ist, selbst für Philosophen.

Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag einen Einstieg in Kants Philosophie und seine Grundbegriffe wagen und diese, hoffentlich etwas verständlicher vermitteln.

Inhaltsverzeichnis

Philosoph der Aufklärung

Immanuel Kants Grundbegriffe der Philosophie

Immanuel Kant wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Königsberg geboren und verbrachte dort fast sein ganzes Leben.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam die Zeit der Aufklärung auf, in dem Kant selbst wirkte.

Die Aufklärung war geprägt von einem Vertrauen in die Vernunft, dem Streben nach Wissen und insbesondere dem kritischen Hinterfragen von traditionellen Dogmen und Autoritäten. Hierbei rückte beispielweise auch die Kirche und ihre Glaubensinhalte in den Fokus.

Kant selbst hat die Grundlagen der modernen Philosophie maßgeblich beeinflusst. Er hinterfragte bestehende Ansichten über Ethik und Moral, aber auch Ästhetik und entwickelte hierbei komplexe philosophische Theorien, die bis heute diskutiert werden. Zum Leitspruch der Aufklärung wurde hierbei Immanuel Kants „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Berlinische Monatsschrift https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/kant_aufklaerung_1784?p=17 Seite 481, 1784)

Sein wahrscheinlich bekanntestes Werk ist die „Kritik der reinen Vernunft“, in welchem er die Grundlagen und Grenzen der menschlichen Erkenntnis behandelt. Er schafft hierin die Grundidee, dass unsere Erfahrung der Welt sowohl durch die sinnliche Wahrnehmung als auch durch die Strukturen unseres Verstandes geformt wird.

Zur damaligen Zeit handelte es sich bei diesem Gedankengang um eine revolutionäre Sichtweise und brachte einen Wendepunkt in die Philosophie, wodurch Kant eine besondere Position als zentraler Denker der Moderne erhielt.

Ein weiterer bekannter Punkt ist der kategorische Imperativ, bei dem es um die Ethik geht. Dargelegt hat er diesen in der „Kritik der praktischen Vernunft“ und in der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“. Hierbei fordert er uns auf moralische Regeln zu befolgen, die universell gelten und nicht auf persönlichen Wünschen und Neigungen basieren.

Gerade diese Gedanken Kants haben die Diskussionen über Moral und Pflichtethik nachhaltig geprägt.

Doch nicht nur in der Philosophie ist Kant bekannt, sondern seine Gedanken und Ideen hatten auch Auswirkungen auf andere Bereiche, wie die Politikwissenschaft, Psychologie oder auch Kunsttheorie.

Auch heute noch 300 Jahre nach seiner Geburt, ist Immanuel Kant eine zentrale Figur der Philosophie und darüber hinaus. Seine Gedanken werfen bis heute ein Licht auf viele komplexe und tiefe Fragen der menschlichen Existenz.

Um jedoch an diesen Ideen teilhaben zu können, ist es von Vorteil, sich die von ihm benutzten Begriffe anzuschauen. Denn wer einmal ein Buch von Kant in der Hand hatte, weiß, dass er nicht nur sehr komplexe Gedankengänge formuliert hat, sondern dazu auch noch eine oft anspruchsvolle Sprache nutzte.

Gerade für Einsteiger in die Welt der Philosophie kann das eine Herausforderung sein, aber auch für Philosophen selbst. Einige Dozenten an meiner damaligen Universität haben hierbei sogar zugegeben, dass sie hier und da sogar raten müssen, was er meinen könnte.

Damit möchte ich also etwas die Angst nehmen, dass Kant viel zu schwer zu verstehen wäre, denn auch wenn man vielleicht nicht alles von ihm versteht, ist es dennoch möglich sich mit einigen seiner Grundgedanken auseinanderzusetzen.

Kants Schlüsselbegriffe oder Grundbegriffe als Wegweiser durch die Philosophie

Schauen wir uns nun einige seiner Grundbegriffe an, die er oft nutzte oder aber die durch ihn die Philosophie geprägt haben. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um all seine Grundbegriffe, sondern nur eine kleine Auswahl. In meinen weiteren Artikeln werde ich auf bestimmte Begriffe und Ideen einzeln eingehen.

Kategorischer Imperativ

Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um Kants bekanntesten Beitrag zur Ethik. Der Begriff mag erst etwas kompliziert klingen, ist aber im Kern eine einfache und mächtige Idee über das richtige Handeln.

Dieses von ihm erdachte Prinzip besagt, dass wir nur nach derjenigen Maxime (der allgemeinen Lebensregel oder dem Grundsatz) handeln sollten, von der wir gleichzeitig wollen können, dass sie ein allgemeines Gesetz wird.

Vereinfacht gesagt: Bevor man etwas tut, sollte man sich fragen, ob es in Ordnung wäre, wenn jeder so handeln würde.

Kant stellte diese Idee in den Mittelpunkt seiner Moralphilosophie, weil er glaubte, dass moralische Handlungen nicht von unseren Wünschen und Zielen abhängen sollten, sondern von Prinzipien, die jedoch für alle gelten.

Für diesen Gedanken ist ein Beispiel ganz hilfreich:

Wenn man darüber nachdenkt, ob man in einer bestimmten Situation lügen soll, damit man aus einer schwierigen Situation herauskommen kann, sollte man sich mit dem kategorischen Imperativ fragen, „Was wäre, wenn jeder in einer solchen Situation lügen würde?“

Ist die Antwort darauf, eine Welt, in der man niemandem vertrauen kann, dann wäre nach Kant Lügen moralisch falsch.

Das „Kategorische“ im Kategorischen Imperativ ist hierbei jedoch keine Kategorie, sondern damit ist gemeint, dass dieses Prinzip als bedingungslos gilt. Also als Wort gemeint, wie wenn man etwas „kategorisch ablehnt“.

Was aber auch bedeutet, dass dieses Prinzip unabhängig von der jeweiligen Situation gilt. Man kann also nicht in der einen Situation lügen und in der anderen nicht, sondern dieses Prinzip gilt immer und für jeden.

Man kann den Kategorischen Imperativ also als ein Leitfaden für moralisches Handeln sehen, der uns auffordert, nur nach solchen Grundsätzen zu handeln, die wir auch als allumfassende Gesetze akzeptieren könnten.

Diese Moralphilosophie geht also über unsere persönlichen Wünsche hinaus und befasst sich dabei mit der Idee eines größeren Bildes der menschlichen Moral.

Ding an sich (Noumenon) vs. Erscheinung (Phänomenon)

Immanuel Kant hat eine wichtige Unterscheidung in seiner Philosophie getroffen, und zwar zwischen dem, was wir wahrnehmen können (den Erscheinungen) und dem, wie Dinge tatsächlich sind, unabhängig von unserer Wahrnehmung (Dinge an sich).

Die Unterscheidung dieser beiden Konzepte ist wichtig, weil sie damit aufzeigt, wie Kant die Grenzen menschlicher Erkenntnis versteht.

Erscheinung (Phänomenon)

Dieses Konzept bezieht sich auf alles, was wir durch unsere Sinne erfahren können. Berührt man einen Baum, riecht, hört oder sieht etwas von ihm, dann erlebt man den Baum durch seine Erscheinung.

Nach Kant ist unsere Wahrnehmung der Welt immer durch die Art und Weise geformt, wie unsere Sinne und unser Verstand die Welt erfassen und somit auch interpretieren.

Wir erleben die Welt also immer nur so, wie sie durch den Filter unseres Verstandes erscheint.

Ding an sich (Noumenon)

Hierbei geht es wirklich um das „Ding an sich“, also in dem Falle unseren Baum und was er wirklich ist, völlig unabhängig von unserer Wahrnehmung.

Es handelt sich dabei also um die tiefere, wahre Natur des Baumes, die wir jedoch nie erkennen oder direkt erfahren können.

Kants Argument hierbei ist, dass uns unsere menschlichen Erkenntnisgrenzen daran hindern, die Dinge so zu erkennen, wie sie wirklich sind. Wir haben nur die Möglichkeit die oben genannten Erscheinungen zu erfassen.

Kant behauptet also, dass es eine Realität gibt, die über unsere sinnliche Wahrnehmung hinausgeht und diese Realität uns somit unbekannt bleibt.

Unseren Alltag um uns herum sehen wir somit immer durch einen Filter oder eine Brille unserer eigenen Wahrnehmungen und Gedanken. In der Welt können wir uns so bewegen, ihr uns annähern und sie verstehen, jedoch können wir uns nie vollständig sicher sein, dass wir sie in ihrer wahren Form erfassen.

Praktische Vernunft

Immanuel Kant unterscheidet in seiner Philosophie zwischen zwei Arten der Vernunft: der „reinen Vernunft“, die sich mit dem Erkennen und Verstehen der Welt beschäftigt und der „praktischen Vernunft“, die sich auf unser Handeln bezieht.

Doch was ist praktische Vernunft genau? Bei Kant bezieht sie sich auf die Fähigkeit des Menschen, über sein Handeln nachzudenken und Entscheidungen auf Grundlage moralischer Ideen und Überlegungen zu treffen.

Es geht hierbei also mehr darum, was wir tun sollten und nicht nur was wir tun könnten. Die praktische Vernunft ist, man kann sagen, eine Anleitung, durch die wir moralische Entscheidungen treffen und nach ethischen Prinzipien handeln.

Doch worum handelt es sich bei diesen moralischen Entscheidungen eigentlich? Gerade weil Ethik und Moral immer so schwammig daherkommen

Kant meint, dass es die Aufgabe der praktischen Vernunft wäre, die moralischen Gesetze zu bestimmen. Sie gibt uns die Fähigkeit zwischen dem was richtig und was falsch ist zu unterscheiden. Diese Fähigkeit basiert hierbei auf unserer Vernunft und nicht auf unseren Wünschen, Gefühlen oder äußeren Einflüssen.

Hier kommen wir dann wieder zum oben genannten kategorischen Imperativ, welcher uns hinterfragen lässt, ob etwas als ein allgemeingültiges Gesetz gelten kann.

Die praktische Vernunft würde also hinterfragen, ob wir lügen dürfen oder die Wahrheit sagen sollten und uns dabei anleiten und helfen die moralisch richtige Entscheidung zu treffen.

Aber wie ist es denn dann eigentlich mit der Freiheit und Autonomie, wenn uns diese Moral oder Anleitung vorgegeben wird?

Normalerweise könnte man meinen, dass diese Art der Vorgabe sehr einschränkend ist. Kant hingegen sah das anders. Für ihn war Autonomie ein wichtiges Konzept der praktischen Vernunft und er glaubte, dass wahre Freiheit darin bestünde, nach den Gesetzen zu handeln, die man sich durch die eigene Vernunft selbst gegeben hat.

Wir wären also erst wirklich frei, wenn wir uns nicht von unseren Begierden oder äußeren Umständen leiten lassen (oder gesteuert werden), sondern wenn unsere Handlungen aus unserer eigenen rationalen Überlegung heraus entstehen.

Kant sieht also in dieser Art des moralischen Handelns und der Entscheidungsfindung keine Einschränkung, sondern eine Befreiung, weil wir eben nur durch unsere Vernunft zu einer richtigen Entscheidung kommen würden, abseits von unseren Wünschen.

Transzendentale Ideale

Wer sich etwas mit Kant beschäftigt, wird auch auf diese Idee stoßen und wahrscheinlich erst einmal etwas irritiert sein. Bei Kant aber nicht unüblich, da seine Art des Denkens und Schreibens eben relativ komplex war.

Immanuel Kant führte einen dieser weiteren Grundbegriffe ein, um zu beschreiben, wie unser Verstand die Erfahrung strukturiert und organisiert. Dieser Begriff ist deshalb einer der grundlegenden, weil wir dadurch verstehen könne, wie Kant glaubte, dass wir die Welt erkennen und verstehen würden.

Bei den transzendentalen Idealen handelt es sich um grundlegende Konzepte oder Kategorien, welche unser verstand nutzt, um die Welt zu verstehen.

Diese sind nicht direkt aus unserer Erfahrung abgeleitet, sondern stellen eine Voraussetzung dar, unter denen Erfahrung überhaupt möglich ist. Zu diesen idealen gehören Begriffe wie „Ursache und Wirkung“, „Einheit“, „Vielfalt“ und „Totalität“. Bei ihnen handelt es sich um so etwas wie Filter oder Rahmen, durch die wir die Welt betrachten und ordnen.

Für Kant ist auch hierbei die Vernunft etwas Wesentliches, da er in ihr das Werkzeug sieht, mit dem wir diese transzendentalen Ideen anwenden. Die Vernunft hilft uns hierbei die Sinneseindrücke zu ordnen und zu interpretieren, indem sie diese in Kategorien einordnet. Dieser Vorgang ist für Kant entscheidend, um Erkenntnisse über die Welt zu gewinnen.

Gleichzeitig ist ein weiterer Aspekt der transzendentalen Ideale, dass sie uns auch die Grenzen unserer Erkenntnis aufzeigen.

Kant argumentiert hierbei, dass, obwohl uns diese Ideen es uns ermöglichen, Erfahrungen zu strukturieren und zu verstehen, sie uns nicht erlauben, absolute Wahrheiten über die Welt zu erkennen.

Oder anders ausgedrückt: Wir können die Welt nur innerhalb der Grenzen dieser transzendentalen Ideen verstehen.

Bei den transzendentalen Idealen handelt es sich um ein Kernstück von Kants Erkenntnistheorie. Was so bedeutend an dieser Idee ist, ist, dass sie weitreichende Auswirkungen auf die Philosophie hat. Denn durch sie wird erklärt, wie unsere innere Strukturierung der Erfahrung unsere Wahrnehmung der Realität beeinflusst.

Autonomie

Auch hierbei handelt es sich um einen grundlegenden Begriff der Ethik Kants. Die Idee der Autonomie ist deshalb ein wichtiger Bestandteil, um zu verstehen, was Kant unter Freiheit und Verantwortung versteht.

Das Wort Autonomie besteht aus den zwei griechischen Wörtern „autos“ (selbst) und „nomos“ (Gesetz) und bedeutet übersetzt „Selbstgesetzgebung“. Kant sieht in der Autonomie die Fähigkeit eines rationalen Wesens, sein Handeln nach moralischen Prinzipien zu leiten, die es durch Vernunft selbst bestimmt hat.

Es geht darum, Entscheidungen auf der Basis von Prinzipien zu treffen, die universell gelten können und nicht auf persönlichen Neigungen, Wünschen oder äußeren Einflüssen beruhen.

Der Autonomie stellt Kant die Heteronomie gegenüber, also dem Zustand, in dem unser Handeln durch äußere Kräfte oder innere Neigungen bestimmt wird. In der Autonomie sieht Kant die Freiheit und die Fähigkeit, nach moralischen Gesetzen zu handeln. Die Heteronomie ist für ihn jedoch etwas, das unser Handeln von etwas anderem als der Vernunft, bestimmt wird.

Wahre moralisches Handeln ist nach Kant nur möglich, wenn es aus der Autonomie entsteht. Das bedeutet auch, dass moralische Handlungen und Entscheidungen nicht durch das Streben nach Glück oder die Vermeidung von Leid motiviert sein sollten, sondern durch die Achtung vor dem moralischen Gesetz, welches wir durch unsere Vernunft erkennen.

Als Beispiel kann man hier die Ehrlichkeit nehmen: Nach Kant sollten wir ehrlich sein, nicht weil wir uns dadurch Vorteile erhoffen oder negative Konsequenzen befürchten, sondern weil unsere Vernunft uns sagt, dass Ehrlichkeit ein Prinzip ist, das universell gelten sollte.

Hier erkennt man schnell, dass für Kant die Begriffe der Autonomie und des kategorischen Imperativs eng miteinander verbunden sind.

Man kann also sehen, dass Kant in vielen Fällen einen völlig neuen Ansatz in der Philosophie gewählt hat. Gleichzeitig wird aber auch schnell ersichtlich, dass es sich um Ideen handelt, die den Menschen nicht als solches erfassen.

Nur weil sich eine Gruppe von Menschen entschließt von nun an nach dem kategorischen Imperativ zu leben, heißt das noch lange nicht, dass das alle Menschen auch so machen.

Ebenso gibt es viele Menschen, die das Streben nach Glück und Selbstverwirklichung bevorzugen.

Insgesamt erinnert mich Kant immer etwas an Konfuzius, bei dem es auch um starre Regeln und Richtlinien ging. Später werde ich dazu noch einen Artikel schreiben und ihn hier verlinken.

Dennoch denke ich, dass es für viele erst einmal hilfreich ist, eine kleine Übersicht über einige Grundbegriffe Kants zu haben. Damit wird potenziell auch etwas die Furcht vor seinem komplexen Denken genommen und man merkt schnell, dass sich bei ihm viele Begriffe aufeinander beziehen.

Habt ihr weitere Grundbegriffe Kants, die ihr hier gerne erklärt haben möchtet?

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